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Der Beitrag der narrativen Ethik zur Wertebildung und Identitätsbildung
Astrid Valerie Bruckner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Betreuer*in
Andrea Lehner-Hartmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.29053
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30425.05147.301161-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der narrativen Ethik und der Tatsache, dass Geschichten uns unser ganzes Leben lang begleiten. Das Forschungsinteresse besteht darin, den Beitrag der narrativen Ethik für die Wertebildung und Identitätsbildung herauszufiltern. Der erste Teil der Arbeit schafft einen Zugang zu den Themenfeldern der narrativen Ethik und erläutert die Rolle der Narrativität, der Sprache und Kommunikation in unserem Leben. Es geht vor allem um zwei Formen von narrativer Ethik, nämlich einerseits um die Bedeutung der Erzählung in unserem Leben und wie sehr unsere Existenz, unsere Identitätsbildung sowie Wertebildung mit Geschichten verwoben sind. Andererseits geht es um die Erzählung der eigenen Lebensgeschichte und welche Funktion sie für unsere personale sowie moralische Identität und Identitätsbildung hat. Im Hauptteil der Arbeit werden die Gedanken des Theologen Dietmar Mieth und des Philosophen Paul Ricœur, die sich beide mit der Bedeutung der Narrativität in unserem Leben auseinandersetzen, näher dargelegt und verglichen. Obwohl sie sehr unterschiedliche Zugänge haben, erkennen beide sowohl in der Erzählung der Lebensgeschichte als auch in der Literatur ein wesentliches Medium, um unsere Identität und Moralität zu reflektieren, zu entwickeln und zu entfalten. Im letzten Teil der Arbeit werden in weiterer Folge die Erkenntnisse in den Kontext ethischer Bildung gestellt und es wird aufgezeigt, dass das Konzept der narrativen Ethik einen wesentlichen Beitrag zur ethischen Bildung leisten kann.
Abstract
(Englisch)
In this diploma thesis I deal with the concept of narrative ethics strongly arguing for the fact that stories are life long companions. My main aim is to prove the significant impact of narrative ethics on the formation of individual values and identities. The first part of the paper gives a short overview on the main topics relevant for the concept of narrative ethics and the role of narrativity, language and communication in our daily lives. Here I put the focus on two major aspects of narrative ethics: Every part of human life is related to stories. They are in all ways relevant to our personal value and identity formation. Furthermore the active retelling of an individual life story also plays an important role both for the development of the personal as well as the moral identity. The German theologian Dietmar Mieth and the French philosopher Paul Ricœur both have worked in great detail on the value of narrativity for the individual life. Therefore, the main part of my paper deals with their theories and findings and compares both their concepts. Although both thinkers look at the concept from completely different points of view, they still gain the same insights: retelling a life story as well as literature in general, are both quite important to reflect on individual concepts of morale and identity and hence help to develop and broaden them. In the final part of my paper I put the findings of Dietmar Mieth and Paul Ricœur into an educational context and show how important narrative ethics are for teaching and learning about ethics and morale, as well as for any other context in which value formation takes place.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
narrative Ethik Erzählung ethische Bildung
Autor*innen
Astrid Valerie Bruckner
Haupttitel (Deutsch)
Der Beitrag der narrativen Ethik zur Wertebildung und Identitätsbildung
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
104 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andrea Lehner-Hartmann
Klassifikation
11 Theologie, Religionswissenschaft > 11.77 Religionspädagogik
AC Nummer
AC11235885
Utheses ID
25929
Studienkennzahl
UA | 190 | 347 | 020 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1