Detailansicht

Die Rolle der Plurizentrik beim Erlernen von Deutsch als Fremdsprache in Polen, dargestellt anhand einer Befragung von Deutschlehrern
dargestellt anhand einer Befragung von Deutschlehrern
Monika Onak
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Hans-Jürgen Krumm
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.29075
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29199.22468.965361-0
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit versucht, zum einen die Berücksichtigung der Plurizentrik durch Lehrkräfte im Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht in polnischen Lyzeen darzustellen, zum anderen zur Einbeziehung verschiedener Varietäten der deutschen Sprache anzuregen. Folgende Fragestellungen wurden zugrunde gelegt: Welches Problembewusstsein bzw. welcher Umgang besteht bei DeutschlehrerInnen in Polen bezüglich der Plurizentrik der deutschen Standardsprache (wobei der Akzent auf den Unterschieden zwischen bundesländischem Deutsch und österreichischem Deutsch liegt)? Diese Forschungsfrage wurde in weitere Sub-Fragen untergliedert: Was wissen die Deutsch-lehrenden in Polen über die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem österreichischen Deutsch? Haben sie darüber in ihrer Ausbildung etwas gelernt? Gab es Fortbildungen zu diesem Thema? Wie gehen diese mit Austriazismen im Unterricht um? Werden diese eventuell als Fehler bewertet (z. B., weil sie in den Lehrbüchern und evtl. Prüfungen nicht vorkommen)? Wo bestehen Defizite in der Vermittlung von plurizentrischem Wissen? Im ersten Teil der Arbeit wurde zunächst die grundlegende theoretische Auseinandersetzung mit dem Konzept plurizentrischer bzw. plurinationaler Sprachen dargelegt. Danach erfolgte ein Überblick über die nationale und regionale Variation des Deutschen sowie die Relevanz der Plurizentrik im DaF-Unterricht. Es wurde auch der Aspekt der Plurizentrik im Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht anderer europäischer Länder thematisiert. Anschließend wurde eine Analyse sowohl von den in Polen verwendeten Lehrplänen als auch von Lehrwerken unter dem Aspekt der Plurizentrik durchgeführt. Eine empirische Studie bildet den zweiten Teil. Im Zuge dieser wurden in Südpolen tätige Lehrkräfte für das Fach Deutsch als Fremdsprache mittels eines Interviews befragt, um einerseits das Problembewusstsein der Lehrkräfte zum Thema Plurizentrik zu untersuchen, andererseits die Praxis des Unterrichts in Polen bezüglich der Vermittlung unterschiedlicher Varietäten, im Besonderen des österreichischen Deutsch, zu ermitteln.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Plurizentrik im DaF Z-Unterricht
Autor*innen
Monika Onak
Haupttitel (Deutsch)
Die Rolle der Plurizentrik beim Erlernen von Deutsch als Fremdsprache in Polen, dargestellt anhand einer Befragung von Deutschlehrern
Hauptuntertitel (Deutsch)
dargestellt anhand einer Befragung von Deutschlehrern
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
95 S. : Ill., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hans-Jürgen Krumm
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.41 Sprachdidaktik
AC Nummer
AC11072184
Utheses ID
25949
Studienkennzahl
UA | 066 | 814 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1