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Invasive or not - what makes the difference?
a source area approach
Stefan Fischer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Stefan Dullinger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.29132
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29219.87141.827761-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Biologische Invasionen sind komplexe Prozesse, die verschiedene Gründe haben können. Da einige Arten der einheimischen österreichischen Flora in anderen Regionen invasiv sind (sogenannte „environmental weeds“), während andere einheimische Arten in neuen Lebensräumen nicht invasiv werden, drängt sich folgende Frage auf: „Welche Eigenschaften machen Arten invasiv“? Diese Diplomarbeit untersucht 1.402 Arten der einheimischen österreichischen Flora hinsichtlich physiologischer und ökologischer Merkmale, die die Chance erhöhen könnten, dass Arten in anderen Teilen der Welt invasiv werden. Die statistische Auswertung von 14 verschiedenen Pflanzeneigenschaften zeigte, dass „klassische“, oft analysierte Eigenschaften wie z. B. „Lebensform“ oder „Pollenvektor“ Invasivität kaum erklären, während Standortmerkmale (z.B. Auftreten in landwirtschaftlichen oder ruderalen Habitaten, Vorkommen unterhalb der Montanstufe, Stickstoffwerte nach Ellenberg) oder solche, die sich auf die Konkurrenzkraft der Arten beziehen (Strategietyp nach Grime, Höhe der Pflanzen) relativ eng mit der Chance invasiv zu werden korreliert sind. Im Zuge der statistischen Auswertung wurde auch der Erklärungswert, sowohl der einzelnen Variablen, als auch der aus ähnlichen Merkmalen zusammengestellten Eigenschaftengruppen untersucht. Diese Erklärungswerte waren insgesamt gering bis durchschnittlich und bestätigen damit die Einschätzung, dass Invasionen komplexe Prozesse sind, die sich monokausalen Erklärungsversuchen entziehen. Interaktionen zwischen den untersuchten Traits, sowie mit nicht untersuchten andern Eigenschaften, mögen es erlauben, den Typ des erfolgreichen Neophyten noch etwas schärfer zu charakterisieren. Trotzdem werden Zufallsereignisse in jedem Invasionsprozess eine Rolle spielen und Versuche, dieselben zu prognostizieren daher immer an Grenzen stoßen.
Abstract
(Englisch)
Biological invasions are versatile and complex processes which are controlled by multiple, potentially interacting factors. Therefore it is not easy to find an answer to the question: “What determines a species to become invasive”? Many species of the Austrian flora have become invasive elsewhere whereas others have not. The aim of this diploma thesis is to search for physiological and ecological traits which could increase the chance of becoming an environmental weed. Using the so-called source area approach I examined 1,402 native species of the Austrian flora and compared those which are invasive elsewhere (so called environmental weeds) against those which are not with respect to these traits. The statistical evaluation of fourteen different traits showed various outcomes. While often examined “classical” traits like life form or pollen vector showed ambiguous results, ecological traits or related to the species native range characteristics (e.g. occurrence in agricultural or ruderal habitats, occurrence under the montane belt, N-value according to Ellenberg) or its competitiveness (strategy type, plant height) were more clearly related to invasiveness. Overall, goodness-of-model fit was low to moderate for all traits, however, suggesting that, as expected, invasions are processes that defy simple uni-causal explanations. Interactions among the tested traits, as well as with traits not accounted for in my study, might deliver a more comprehensive picture of successful invaders. However, random processes will likely always play a role in invasions making every attempt to predict them an informed guess at best.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
invasive non-invasive differences species traits source area approach
Schlagwörter
(Deutsch)
invasiv nicht invasiv unterschiede Arteigenschaften Ursprungsgebiet
Autor*innen
Stefan Fischer
Haupttitel (Englisch)
Invasive or not - what makes the difference?
Hauptuntertitel (Englisch)
a source area approach
Paralleltitel (Deutsch)
Invasiv oder nicht - was macht den Unterschied? Statistische Analyse mithilfe des "source area approach"
Paralleltitel (Englisch)
Invasive or not - what makes the difference? A source area approach
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
II, 41 S. : graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Stefan Dullinger
Klassifikation
42 Biologie > 42.97 Ökologie: Sonstiges
AC Nummer
AC11054937
Utheses ID
25996
Studienkennzahl
UA | 444 | | |
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