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Spiel im Spiel
spieltheoretische Ansätze im Theater mit Amateuren
Franziska Faust
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Clemens Stepina
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.29156
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29762.46487.987863-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziel meiner Diplomarbeit war es, den Begriff des Spiels anhand der Inszenierung „Paradis Artificiels“ von Jörg Lukas Matthaei näher zu erforschen. Der Begriff des Spiels ist ein komplexer und wird im Bereich der Theaterwissenschaft sehr inflationär gebraucht. Aus diesem Grund habe ich den Versuch unternommen, den Spielbegriff in drei Aspekte zu gliedern. Zum einen in die Spielwelt, die Spieler und das Spielfeld. Das erste Kapitel erläutert diese drei Begriffe. Der Theorie der einzelnen Begriffe widme ich das zweiten Kapitel. Durch das Phänomen des Spiels und einer strategisch errichteten Spielwelt beschäftige ich mich mit einer Spieltheorie als Systemthorie. Die wichtigsten Vertreter sind für diese Arbeit zunächst Niklas Luhmann und speziell für die Theatertheorie dann Claus Pias, der einen medientheoretischen Ansatz verfolgt. Wichtig bei dieser Theorie sind die Gedanken des Spiels als Systemtheorie, der eine Strategie zu Grunde liegt. Durch den Gedanken eines Spielers, also eines Subjekts, möchte ich im zweiten Kapitel außerdem eine Handlungstheorie vorstellen, die auf den Ansätzen von Jürgen Habermas beruht und für die Theaterwissenschaft von Clemens K. Stepina vertieft wurde. Durch die Handlungstheorie möchte ich nach diesem Kapitel ein kurzes Kapitel zur Subjektkonstitution hinzufügen, dass explizit auf Theater und Subjektkonstitution eingeht. Anschließend komme ich dann zur Praxisanalyse des Projekts „Paradis Artificiels“. Ich stelle in diesem Kapitel das Projekt vor und beschreibe den Regisseur und seine Arbeit. Durch die Darstellung des Projekts versuche ich die Erkenntnisse der vorher beschriebenen Begriffe und Theorien miteinfließen zu lassen und gehe schließlich dann noch einmal auf die einzelnen Begriffe und Zusammenhänge von Theorie und Praxis ein. In dieser Arbeit beschreibe ich also inwiefern "Spiel" Format einer Performance sein kann und stelle diese dazu als Beispiel vor. Dabei ist der Begriff des "Spiels" in der Theaterwissenschaft ein sehr breit gefasster und wird in dieser Arbeit näher eingegrenzt, was aber auch bedeutet, dass es zu diesem Begriff und zur Spieltheorie im Kontext von Performance noch Forschungsbedarf gibt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Theater Spiel Matthaei und Konsorten
Autor*innen
Franziska Faust
Haupttitel (Deutsch)
Spiel im Spiel
Hauptuntertitel (Deutsch)
spieltheoretische Ansätze im Theater mit Amateuren
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
125 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Clemens Stepina
Klassifikationen
24 Theater > 24.01 Darstellende Künstler ,
24 Theater > 24.03 Theorie und Ästhetik des Theaters
AC Nummer
AC11078502
Utheses ID
26011
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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