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Attribution von Verantwortung bei EU-Entscheidungen
dargestellt am Beispiel des medialen öffentlichen Diskurses um das österreichische Genmais-Importverbot
Florian Reichhold
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Cornelia Brantner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.2994
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30209.84270.946565-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie politische Institutionen in der heimischen medialen Debatte um das österreichische Genmais-Importverbot und dessen Aufhebung attribuiert werden. Die Arbeit beginnt mit einem Überblick über die Institutionen der Europäischen Union und dem Entscheidungsprozess im EU-Umweltministerrat rund um das österreichische Genmais-Importverbot. Das zentrale Element der Debatte – der „Genmais“ – wurde daraufhin genau beschrieben. Dies erfolgte deswegen vor den weiteren Ausführungen, da sich die gesamte weitere Arbeit auf diese Begrifflichkeiten stützt. Es folgt eine theoretische Abhandlung zu den Begriffen Verantwortung, Attribution, Öffentlichkeit und die Öffentlichkeitsfunktion der Medien. Der nächste Teil beschäftigt sich mit der empirischen Untersuchung. Hier wurden sämtliche Artikel aus vier österreichischen Tageszeitungen (Standard, Presse, Kurier, Kronen Zeitung) erhoben, welche in vier unterschiedlichen – jedoch gleich langen – Zeiträumen die Debatte um das Genmais-Importverbot thematisierten. Diese Zeiträume befinden sich jeweils um einen Zeitpunkt, an dem über das Genmais-Importverbot abgestimmt bzw. entschieden wurde. Die deskriptive Inhaltsanalyse wurde einerseits quantitativ anhand formaler, formal-inhaltlicher und inhaltlicher Kriterien an den gesamten Artikeln und auf der Ebene der Aussagen innerhalb der Artikel durchgeführt. Andererseits erfolgte vertiefend eine qualitative Auswertung ausgewählter Beispiele der medial vermittelten Genmais-Importverbots-Debatte.
Abstract
(Englisch)
This thesis elaborates on the question of how political institutions are being portrayed and judged in the domestic media debate about the Austrian maize import ban and about its abolishment. The introduction covers an overview of the various EU-institutions and the decision-making process among EU environmental ministers regarding the Austrian maize import ban. Also, the central element of the debate – genetically engineered maize – is being precisely described at the beginning as the entire thesis is based on this notion. Finally, the concepts of responsibility and distribution of tasks, the public and the public function of the media, are being discussed. The next part of the thesis discusses the empirical investigation applied. It is based on a collection of all available articles on the maize import ban in four Austrian newspapers (Standard, Die Presse, Kurier, Kronen Zeitung) during four different - but equally long - periods of time. These time periods were defined by the decision-making process or a vote on the maize import ban. On the one hand, the descriptive content analysis was applied to all articles in a quantitative fashion covering a combination of both formal and content-related aspects. Also, statements within the respective articles themselves were analyzed. On the other hand, an in-depth analysis of various examples of the debate about the maize import ban was performed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Attribution Verantwortung EU Öffentlichkeit
Autor*innen
Florian Reichhold
Haupttitel (Deutsch)
Attribution von Verantwortung bei EU-Entscheidungen
Hauptuntertitel (Deutsch)
dargestellt am Beispiel des medialen öffentlichen Diskurses um das österreichische Genmais-Importverbot
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
164 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Cornelia Brantner
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.31 Öffentlichkeit
AC Nummer
AC07124101
Utheses ID
2606
Studienkennzahl
UA | 301 | 295 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1