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Generation 2.1. The Issue of Privacy and Corporate Surveillance for Contemporary Children in the Social Media
Lars Dankert
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Katharine Sarikakis
DOI
10.25365/thesis.29256
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29090.67954.101059-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Durch Facebook und andere soziale Netzwerke besteht heutzutage die Möglichkeit zu jeder Zeit über große Distanzen und Grenzen hinweg miteinander zu interagieren und zu verfolgen, was die befreundete Online-Community so treibt. Es scheint, dass dabei vielen Menschen nicht bewusst ist, dass sie sowohl einem dispersen Publikum private Informationen anvertrauen, sofern ihre Privateinstellungen nicht korrekt eingestellt sind, als auch den Firmen selbst eine kaum zu begreifende, wertvolle Datenressource zur Verfügung stellen. Jedem, der sich auch nur kürzeste Zeit mit einem dieser Online-Medien beschäftigt hat, wird schnell bewusst, was für riesige Mengen an privaten Informationen veröffentlicht werden, seien es Urlaubs-Fotos von den Kindern, Statusmeldungen, in welchem Café man sich gerade aufhält oder welche Schuhmarke man präferiert. Vorangetrieben wird dieser kulturelle Wandel durch die technologische Entwicklung von immer neuen, leistungsfähigeren und dabei immer günstigeren Empfangsgeräten. Gerade für Jugendliche scheint es reizvoll, sich online mit ihren Freunden auszutauschen, „Likes zu sammeln“ und sich digital so in Szene zu setzen, wie sie gerne von anderen gesehen werden möchten. Es scheint, als wäre in den letzten zehn Jahren der Wert der eigenen Privatsphäre dem Verlangen nach digitaler Aufmerksamkeit zum Opfer gefallen. Doch ist dies wirklich der Fall? In dieser qualitativen Studie wird durch die Methode der Gruppendiskussion versucht zu erforschen, welches Verständnis Jugendliche von Privatsphäre on-und offline haben, welche Daten sie selbst preisgeben und welche Grenzen sie in der Übermittlung von privaten Informationen ziehen. Desweiteren wird beleuchtet, ob, und falls ja, wie sie sich über Risiken von Social Media informieren, welche Risiken ihrer Meinung nach die größten sind, ob sie sich Gedanken darüber machen, dass ihre Daten gespeichert werden und welche Rolle ihre Eltern bzw. schulische Informationsveranstaltungen dabei spielen. Das Alter der befragten Jugendlichen liegt hierbei zwischen 9 und 15, da dies zum einen ermöglicht Rückschlüsse zu ziehen, ob es Unterschiede in den Äußerungen gibt, zwischen Jugendlichen die eigentlich noch nicht bei Facebook sein dürften und denen die legal partizipieren. Außerdem hat diese Altersgruppe den Vorteil, die in meinen Augen wahren Digital Natives zu sein, da sie buchstäblich mit sozialen Medien aufgewachsen sind.
Abstract
(Englisch)
Nowadays Facebook and other Social Media enable, to interact over huge distances and across borders and to trace what the online-community does. It seems that many people are not aware that they entrust not only private information to a disperse audience, at least unless they manage their privacy settings correctly, but also provide an incomprehensive, valuable data resource for the companies itself. Everybody who concerns him-/herself with one of those social media, even if it is just for a short amount of time, quickly realizes which vast quantities of private information become public, be it holiday pictures of the children, status updates in which coffeeshop someone can be located at or which shoe label is currently preferred. This cultural change gets encouraged by the technological development of new, more efficient and at the same time affordable devices. It seems to be especially attractive for the youth, to communicate online with their friends, to collect “likes” and to present themselves in the digital world, in a way they want to be seen by others. It appears that in the last ten years the sense of privacy got lost, due to the desire of digital attention. But is this really the case? This qualitative research tries to elaborate, by using the method of group interviews, which comprehension youths have of privacy in general and especially in their online participation, which kind of data they expose and where they set the limits for the transmission of private information. Additionally it illuminates if, and if they do, how they inform theirselves about the risks of social media, on which risks they emphasize on and if they are aware that their data gets saved. Which influences have thereby their parents and scholastic information events? The age of the interviewees is between nine and fifteen, which allows drawing some conclusions if there are any differing statements between the youths which are actually not allowed to participate on Facebook and the ones who have the legal permission to join this community. In addition this age group has the benefit that they present in my opinion the real digital natives, because they were literally growing up with social media.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Social Media Facebook Privacy Corporate Surveillance Youth Children Goup Interview qualitative Method
Schlagwörter
(Deutsch)
Digitale soziale Medien soziale Netzwerke Facebook Jugendschutz Privatsphäre qualitative Methode Gruppeninterview Datenschutz
Autor*innen
Lars Dankert
Haupttitel (Englisch)
Generation 2.1. The Issue of Privacy and Corporate Surveillance for Contemporary Children in the Social Media
Paralleltitel (Deutsch)
Generation 2.1. Das Problem der Privatsphäre und Firmenüberwachung for Kinder von heute in den Sozialen Medien
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
148 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Katharine Sarikakis
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC11675986
Utheses ID
26099
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
