Detailansicht

Ende gut, alles gut?
das Happy End und das Prinzip der poetischen Gerechtigkeit in klassischen Hollywood-Kino
Florian Peter Pesel
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Britta Hartmann
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.29286
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30025.83419.274053-8
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die weltberühmte Hollywood-Konvention ‚Happy End’ musste sich seit jeher dem Urteil der Banalität und Trivialität aussetzen. Die Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts hingegen sah in einem solchen glücklichen und gerechten Ende die Perfektion des Erzählaufbaus, so dass ein eigenständiger Begriff hierfür erfunden wurde: ‚poetische Gerechtigkeit’. Das Ziel dieses Prinzips nahm sich zur Aufgabe das Bürgertum moralisch zu erziehen. In dieser Arbeit wird eine Verbindung zwischen der Hollywood-Konvention und dem literarischen Prinzip hergestellt, so dass letztendlich gesagt werden kann, dass sich ‚poetische Gerechtigkeit’ im ‚Happy End’ manifestiert. Vor allem trägt die Untersuchung des dramaturgischen Handlungsaufbaufs ambivalenter ‚Happy Ends’ einen wichtigen Teil dazu bei, ob die Hollywood-Dramaturgie auch in moralisch zwiespältigen Situationen ‚poetische Gerechtigkeit’ erfolgreich walten lassen kann. Für ein grundsätzliches Verständnis dieser Thematik wird das Konzept der ‚poetischen Gerechtigkeit’ erklärt. Ebenso wird die Dramaturgie des klassischen Hollywood-Films erläutert, um durch Handlungsaufbau, Figurengestaltung und die Konvention des geschlossenen Endes die Erscheinungsform des Hollywood-Films nachvollziehen zu können. Ein wichtiger Punkt stellt die Vorstellung des Production Codes dar, welcher als modernes Pendant zum Prinzip der ‚poetischen Gerechtigkeit’ angesehen werden kann. Demnach trägt diese Arbeit zu einer Auseinandersetzung der bisher wissenschaftlich unbeachteten Konvention ‚Happy End’ bei und kann diese durch die nachgewiesene Verwandtschaft zur ‚poetische Gerechtigkeit’ von ihrer Trivialität befreien.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Happy End
Schlagwörter
(Deutsch)
Dramaturgie poetische Gerechtigkeit Hollywood-Kino
Autor*innen
Florian Peter Pesel
Haupttitel (Deutsch)
Ende gut, alles gut?
Hauptuntertitel (Deutsch)
das Happy End und das Prinzip der poetischen Gerechtigkeit in klassischen Hollywood-Kino
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
146 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Britta Hartmann
Klassifikationen
24 Theater, Film, Musik > 24.31 Systematische Filmwissenschaft ,
24 Theater, Film, Musik > 24.37 Film: Sonstiges
AC Nummer
AC11031925
Utheses ID
26129
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1