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LLL-Vermittlungskompetenzen von Lehrkräften
Entwicklung, Pilotierung und Validierung eines ökonomischen Messinstruments zur Erfassung der Professinellen Wahrnehmung von LLL-Kompetenzen bei LehrerInnen
Julia Sibylle Mikulecky
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Christiane Spiel
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30119.80480.930165-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Fortlaufende Weiterbildung und persönliche Weiterentwicklung sind erforderlich, um den Veränderungen und wachsenden Anforderungen unserer Gesellschaft gerecht zu werden Um diesem Wachstum Stand zu halten, ist es notwendig, seine Fähigkeiten stetig zu verbessern – mit Lebenslangem Lernen (LLL ). Eine einheitliche Begriffsbestimmung für LLL gibt es nicht, die jeweiligen Definitionen veränderten sich immer hinsichtlich des Interessenshintergrundes. Die Bildungspolitik in Österreich hält sich bei Aussagen an die Definition der EU, wonach Lebenslanges Lernen „alles Lernen während des gesamten Lebens, das der Verbesserung von Wissen, Qualifikationen und Kompetenzen dient und im Rahmen einer persönlichen, bürgergesellschaftlichen, sozialen, bzw. beschäftigungsbezogenen Perspektive erfolgt“ (Kommission der europäischen Gemeinschaften, 2001, S.9) umfasst. Besonders im Bildungsbereich ist Lebenslanges Lernen von großer Bedeutung. Bereits in der Schulzeit sollte daher der Grundstein für LLL gesetzt werden. Diesbezüglich wurde die Kompetenz von Lehrkräften, LLL im Unterricht zu vermitteln, bereits mehrmals untersucht (z. B. Spiel, Schober, Krause, Klug, Bergsmann, Finsterwald & Lüftenegger, 2011b; Derndarsky, in Arbeit; Müller, 2012; Egger, 2010). Hierzu wurde ein Interviewleitfaden (siehe Anhang 5 - Leitfaden zum LLL Interview) verwendet, welcher bereits revidiert wurde (vgl. Leeb, 2013). Im Interview sollte die Kompetenz der LehrerInnen, LLL zu vermitteln, erhoben werden. Dies wurde anhand von Beispielen vom eigenen Unterricht der LehrerInnen erhoben. Problematisch bei dieser qualitativen Erfassung war die Erhebungsdauer von bis zu zwei Stunden pro Interview, sowie die unkonkreten Antworten der LehrerInnen auf die gestellten Fragen. Hierzu kann der zuletzt verwendete Interviewleitfaden, welcher von Leeb (2013) verbessert und angewandt wurde, in Anhang 5 - Leitfaden zum LLL Interview, eingesehen werden. Um die Ökonomie der Befragung zu steigern, wurde daher ein Fragebogen zur Erhebung der professionellen Wahrnehmung des LLL bei Lehrkräften erstellt, der auf Basis bereits erhobener Unterrichtsbeispiele einer vorhergegangenen Studie (vgl. Spiel, Schober, Finsterwald, Bergsmann, Derndarsky & Egger, 2011a) entwickelt wurde. In dieser Diplomarbeit soll die Entwicklung des Fragebogens dokumentiert und ein Vergleich zu dem bereits bestehenden qualitativen Erhebungsinstrument, dem Interviewleitfaden, gezogen werden. Der neu erstellte Fragebogen wurde Lehrkräften der 5. bis 13. Schulstufe vorgelegt und anschließend wurden die Lehrkräfte um Optimierungsvorschläge für den Fragebogen gebeten. Um die Gütekriterien des Fragebogens zu beurteilen, wurde dieser zeitgleich mit dem bereits bestehenden Interviewleitfaden den Lehrkräften vorgelegt. Der Fragebogen sollte ebenfalls eine Kompetenz hinsichtlich des Lebenslangen Lernens erheben, jedoch kann man aufgrund der Unterschiede in der Vorgabe eher von einer Professionellen Wahrnehmung der LLL-Vermittlungskompetenz sprechen. Ziel des neu entwickelten Fragebogens war eine ökonomische Optimierung hinsichtlich der Zeit sowie der Auswertung.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Lebenslanges Lernen Vermittlungskompetenz Lehrkräfte Professionelle Wahrnehmung Kompetenz
Autor*innen
Julia Sibylle Mikulecky
Haupttitel (Deutsch)
LLL-Vermittlungskompetenzen von Lehrkräften
Hauptuntertitel (Deutsch)
Entwicklung, Pilotierung und Validierung eines ökonomischen Messinstruments zur Erfassung der Professinellen Wahrnehmung von LLL-Kompetenzen bei LehrerInnen
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
115 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christiane Spiel
Klassifikation
77 Psychologie > 77.00 Psychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC11679052
Utheses ID
26222
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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