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Sekundärtraumatisierung bei Helferinnen im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen
Martin Pell
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Brigitte Lueger-Schuster
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.29474
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29525.76594.823266-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Untersucht wurden 115 Helferinnen die im Flüchtlingsbereich arbeiten und Kontakt zu traumatisierten Flüchtlingen haben. Die Teilnehmerinnen beantworteten Fragebögen hinsichtlich Burnout, compassion fatigue, compassion satisfaction, allgemeinen Belastungsbeschwerden, ihren eigenen Stressverarbeitungsstrategien und potentiellen eigenen traumatischen Erlebnissen. Aufgeteilt in verschiedene Berufsgruppen zeigte sich, dass Laien (n=32) und nicht psychologisch ausgebildete Helferinnen (n=20) durch den Prozentanteil traumatisierter Klientinnen in bestimmten Beschwerdeskalen am stärksten beeinflusst wurden. Psychologisch ausgebildete Helferinnen (n=36) wiesen die geringste Beeinflussung auf. Insgesamt waren die Belastungen in der Gruppe der nicht psychologisch ausgebildeten Helferinnen am stärksten. Die eigene Traumavorgeschichte hatte bei allen Helferinnen den stärksten Effekt auf die Beschwerdesymptomatiken. Bei den Copingstrategien zeigte sich, dass emotionsorientierte Strategien mit stärkeren Beschwerden assoziiert waren.
Abstract
(Englisch)
In this study, a group of refugee helpers (N = 115) with contact to traumatized refugees completed several questionnaires about burnout, compassion fatigue, compassion satisfaction, other global stress symptoms, coping strategies against stress and their own traumatic history. Split into different professions, laymen (n=32) and not psychologically trained helpers (n=20) showed the main manipulation by the percentage of traumatized clients in several symptom scales. Psychologically trained helpers (n=36) showed the minimal manipulation. Over all the not psychologically trained helpers showed the highest symptoms. The own traumatic history showed the strongest effect on symptoms in all helpers. Emotion oriented coping strategies were associated with stronger symptoms.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Sekundäre Traumatisierung Mitgefühlserschöpfung Burnout PTBS Flüchtlinge Ausbildung Traumatisierung Stress
Autor*innen
Martin Pell
Haupttitel (Deutsch)
Sekundärtraumatisierung bei Helferinnen im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen
Paralleltitel (Englisch)
Secondary traumatisation in helpers with contact to traumatized refugees
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
107 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Brigitte Lueger-Schuster
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie ,
79 Sozialpädagogik > 79.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
79 Sozialpädagogik > 79.23 Hilfe für Opfer von Kriegen, Katastrophen oder Unfällen
AC Nummer
AC11041584
Utheses ID
26291
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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