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Einfluss verschiedener Lysine auf die Hautpermeation von Natrium-Fluorescein
Birgit Herbsthofer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Claudia Valenta
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29741.91606.814960-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Stratum corneum stellt die Hauptpermeabilitätsbarriere für Wirkstoffe durch die Haut dar. Deshalb wird der Entwicklung von Substanzen, die die Hautpermeation fördern, große Bedeutung zugeschrieben. In letzter Zeit beschäftigt sich die Forschung zunehmend mit zellpenetrierenden Peptiden, sogenannten „Cell Penetrating Peptides“ (CPPs) [1, 2]. Es handelt sich um kationische oder amphiphile Peptide, die aus höchstens dreißig Aminosäuren bestehen. Sie haben die Fähigkeit, konjugierte Proteine oder Oligonukleotide beschleunigt durch zelluläre Membranen zu transportieren. Auffällig ist, dass alle bisher beschriebenen CPPs hohe Anteile der kationischen Aminosäuren Arginin oder Lysin aufweisen. Für die vorliegende Arbeit waren diese kationisch geladenen CPPs interessant, da die Haut durch ihre Proteinzusammensetzung schwach negativ geladen ist [3]. Da die Diffusion durch die Haut eine passive ist, ist auch die Molekülgröße wesentlich. Es gibt eine Untersuchung über CPPs und Hautpermeation [4]. In dieser Studie wurde versucht, verschiedene zellpenetrierende Peptide wie z.B. „HIV transcription factor TAT“, der aus ca. 86 bis 101 Aminosäuren besteht, in die präparierte Schweinehaut zu schleusen. Dabei sollte mittels Fluoreszenzmikroskopie die Konzentration der Peptide in den verschiedenen Hautschichten nachgewiesen werden. Es zeigte sich, dass nur eine geringe Menge in die Haut penetrierte, allerdings eine transdermale Penetration fast gar nicht stattfand. Daher stellte sich die Frage, ob Bruchstücke solcher Peptide wie z.B. Oligopeptide aus Lysin einen nennenswerteren Einfluß auf die Hautpermeation ausüben könnten. Es sollte daher in der vorliegenden Arbeit untersucht werden, ob kleine definierte Peptide basierend auf Lysin einen positiven Einfluß auf die Hautpermeation des Modellstoffes Na-Fluorescein haben. Dazu wurden das Tripeptid Lys-3, das Pentapeptid Lys-5 und das Heptapeptid Lys-7 getestet. Da in einer kürzlich veröffentlichten Arbeit darüber hinaus herausgefunden wurde, dass Natriumlaurylsulfat (SDS), ein anionogenes Tensid, in Kombination mit einem Polypeptid eine synergistische Wirkung ausübte, war eine weitere Fragestellung, ob eine etwaige penetrationsfördernde Wirkung auch in Kombination mit Oligo-Lysinen verstärkt werden würde [5]. Darüber hinaus sollte das am besten wirksame Oligo-Lysin noch in Chitosan-glykolsäure als Vehikel getestet werden und schließlich sollte eine mögliche Hautinteraktion der Oligo-Lysine mittels Haut-DSC-Studien noch zusätzlich bewiesen werden. Zunächst werden die allgemeinen Aspekte der Haut beleuchtet.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Oligo-Lysine Hautpermeation des Modellarzneistoffes Na-Fluorescein Cell Penetrating Peptides Schweinehaut Differential Scanning Calorimetry (DSC)
Autor*innen
Birgit Herbsthofer
Haupttitel (Deutsch)
Einfluss verschiedener Lysine auf die Hautpermeation von Natrium-Fluorescein
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
VI, 95 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Claudia Valenta
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.30 Naturwissenschaften in Beziehung zu anderen Fachgebieten
AC Nummer
AC07131270
Utheses ID
2632
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
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