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The dilemma of space debris treated at the United Nations
Elias Marques de Andrade
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Friedrich Edelmayer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.29630
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30205.70631.560561-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Weltall hat Philosophen fasziniert und Dichter und Sänger inspiriert. Frühe menschliche Zivilisationen haben gelernt das Weltall zu benützten. Zum Beispiel schreiben Historiker den Babyloniern zu die ersten gewesen zu sein, die einen Mondkalender im Jahr 1500 vor Christus erstellt haben. Zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert haben Astronomen wie Johannes Kepler, Tycho de Braille, Galileo Galilei und Isaac Newton viele wichtige Entdeckungen über das Sonnensystem gemacht. Ihre Entdeckungen gemeinsam mit dem Aufkommen von Feuerwerksraketen, entwickelt in der frühen chinesischen Zivilisation, machte es möglich, das erste Raketen das Weltall während des Zweiten Weltkriegs erreichen konnten. Im Kalten Krieg entwickelte sich die Raketentechnik weit genug, damit die Menschheit die ersten künstlichen Satelliten und bemannte Missionen außerhalb der Atmosphäre der Erde ins Weltall schicken konnte. Das Zeitalter der Raumfahrt wurde eine Realität und nachdem der Kalte Krieg mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 zu Ende ging, war es für mehr Länder möglich geworden in das Zeitalter der Raumfahrt einzusteigen. Allerdings ging mit dem Beginn der Weltraumtechnologie keine Nachhaltigkeit einher, und dies hatte große Umweltschäden auf der Welt und im Weltall zur Folge. Das sieht man zum Beispiel am Weltraummüll, der aus nicht funktionierenden, von Menschen erschaffenen Objekte und deren Überreste im Weltall besteht. Seit die Sowjetunion mit Sputnik-1 den ersten künstlichen Satelliten der Erde 1957 gestartet hat, haben Länder der friedlichen Nutzung des Weltalls eine große Bedeutung zugemessen. Zu dieser Zeit gab es eine wachsende Angst vor der Militarisierung des Weltalls auf Grund der Rivalität zwischen der Sowjetunion und den USA. Das Ende des Kalten Krieges erlaubte die Möglichkeit der zivilen Verwendung von Weltraumtechnologie, welche viel zur Weltwirtschaft, sozialen Fortschritt und Umweltschutz beigetragen hat. In dieser Masterarbeit argumentiert der Autor, das der Weltraummüll ein Dilemma für Weltallaktivitäten, multilaterale Beziehungen und Anwendung von Weltraumtechnologie auf der Erde darstellt, und das die weltraumfahrenden Nationen schneller agieren müssten um das Problem zu entschärfen. In diesem Prozess sollten sie die friedliche und nachhaltige Nutzung von Weltraumtechnologie fördern ohne dabei funktionierende Weltraumfahrzeuge zu beschädigen oder menschliches Leben im Weltraum oder auf der Erde zu gefährden. Der Autor benutzt das United Nations Committee on the Peaceful Uses of Outer Space und verwandte Organisatio-nen als Fallstudie zur kontinuierlichen multilateralen Arbeit an der Lösung des Problems des Weltraummülls.
Abstract
(Englisch)
Outer space has intrigued philosophers and inspired poets and song writers. Early human civilizations learned how to use outer space long ago. Historians accredit the Babylonians, for example, with being the first ones to create a lunar calendar, based on the patterns of the Moon, Earth’s natural satellite in 1500 B.C. Between the 15th and 17th centuries, astronomers such as Johannes Kleper, Tycho de Braille, Galileo Galilei, and Isaac Newton made many important discoveries about our solar system. Their discoveries, together with the use of firework rockets developed by Early Chinese civilization, made it possible for the first rocket to reach outer space during World War II. In the Cold War, rocket technology had developed enough to let humankind send the first artificial satellites and manned missions outside the Earth’s atmosphere. The Space Age had then become a reality, and after the Cold War ended with the fall of the Berlin Wall in 1989, more countries were able to move into the Space Age. However, the advent of space technology did not accompany sustainability, and that has caused much harm to the environments of the Earth and outer space. Such is the case of space debris, which are non-functional, man-made objects and their remains left behind in outer space. Since the Soviet Union launched Sputnik-1, Earth’s first artificial satellite in 1957, countries have attached great importance to the peaceful uses of outer space activities. At that time, there was a growing fear of the militarization of outer space because of the rivalry between the Soviet Union and the United States. The end of the Cold War allowed for the possibility of the civil uses of space technology, which have greatly contributed to the world economy, social progress and the environment. In this master thesis, the author argues that space debris represents a dilemma for outer space activities, multilateral affairs, and space technology applications on Earth, and that space-faring nations should act faster to mitigate the problem. While doing so, they should promote the peaceful and sustainable uses of outer space without damaging functioning spacecrafts or threat-ening human lives in space and on Earth. The author uses the United Nations Committee on the Peaceful Uses of Outer Space and related organizations as case studies of continuous multilateral work to mitigate space debris.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Outer Space History States technology satellites debris multilateralism law politics UN
Schlagwörter
(Deutsch)
Weltall Geschichte Staaten Technologie Satellit Ablagerung Multilateralismus Gesetz Politik UNO
Autor*innen
Elias Marques de Andrade
Haupttitel (Englisch)
The dilemma of space debris treated at the United Nations
Paralleltitel (Deutsch)
Das Dilemma des Weltraummülls und seine Behandlung bei den Vereinten Nationen
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
98 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Friedrich Edelmayer
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte ,
15 Geschichte > 15.20 Allgemeine Weltgeschichte ,
15 Geschichte > 15.21 Geschichte großer Gebietsräume ,
15 Geschichte > 15.22 Geschichte der Entdeckungen ,
39 Astronomie > 39.01 Geschichte der Astronomie ,
89 Politologie > 89.56 Politische Kommunikation ,
89 Politologie > 89.70 Internationale Beziehungen: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.71 Internationale Zusammenarbeit: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.77 Rüstungspolitik
AC Nummer
AC11048464
Utheses ID
26422
Studienkennzahl
UA | 067 | 805 | |
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