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Designing FM4-TV
die wissenschaftliche Rede von der Erstellung einer TV-Sendung auf Basis struktureller und formaler Erkenntnisse
Dominique Nikolas Eric Platz
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Gerit Götzenbrucker
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29475.03139.768964-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mit der Absetzung aller die Jugend betreffenden Programmteile der ORF- Programmreform aus dem Jahre 2007 ist das Kapitel öffentlich-rechtliches Jugendfernsehen hierzulande zugeschlagen worden. Jugendliche werden heutzutage mittels zugekaufter US-amerikanischer Serien, Blockbusterfilmen und dergleichen mehr angesprochen. Die vorliegende Magisterarbeit beschäftigt sich daher mit der Frage, welche Gründe für das Verfolgen dieser Strategie angeführt werden können. Sie beleuchtet das sich verändernde Freizeit- und Mediennutzungsverhalten Jugendlicher, fokussiert aber auch die Historie des (inter-)nationalen Jugendfernsehens im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und verdeutlicht anhand von Studien, weshalb sich Rundfunkanbieter mit der Implementierung von Jugendformaten heutzutage schwer tun. Die Möglichkeiten, die die Implementierung von publizistischem Mehrwert, so genanntem Public Value, in das ORF-Programm in Bezug auf Bildung und Identitätsstiftung bei Jugendlichen offeriert, werden genauso aufgezeigt wie das manipulative Potential, über das besagte Serien und Blockbuster-Filme sowie Werbung verfügen. Wie sich Jugendliche im heimischen (öffentlich-rechtlichen) Fernsehen repräsentiert fühlen und was sie sich von eben jenem wünschen, zeigt eine Gruppendiskussion. Ein Experteninterview mit der Jugendforscherin Beate Großegger hingegen fokussiert in erster Linie die Strukturen, die beim ORF vorherrschen und wie diese aus Sicht der Jugend aufgebrochen werden könnten. Einige Gestaltungsideen offeriert der auf den empirischen Untersuchungen fußende Kreativteil der vorliegenden Magisterarbeit, der sich mit der Gestaltung eines fiktiven Fernsehformats für Jugendliche beschäftigt.
Abstract
(Englisch)
The closure of the ORF-program reform which had been initiated in 2007 ended the history of Austrian public broadcast targeted for the youth. Instead, the youth are now addressed through the broadcasting of US-American series and blockbuster movies. This master’s thesis deals with the justification for ending the ORF-youth program. On the one hand it focuses on the socio-cultural changes in leisure and media behavior of the youth and on the other hand it looks at the long history of broadcasting, specifically the strategy targeted for youth and the challenges associated with this. Furthermore, the thesis reveals the advantages offered by so-called public value, especially concerning the implementation of educational and identity forming programs targeted for youth, and exposes the manipulative potential of mass media advertisement, series and blockbuster movies, which has been scientifically proven by the critical media theory. The analysis of a focus group discussion with the target audience informs the reader about whether the current strategy of broadcasting properly represents the youth and whether it suits the young people’s demands. An expert interview with the youth researcher Beate Großegger meanwhile focuses primarily on the structures prevailing at the ORF and how these could be critically addressed from the perspective of the youth. The creative part of the present master’s thesis offers some design ideas based on the empirical surveys reflecting a public broadcast TV format for a young audience.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Youth Televsion Public Broadcast ORF Public Value Critical Media Theory
Schlagwörter
(Deutsch)
Jugend Fernsehen Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ORF Public Value Kritische Theorie
Autor*innen
Dominique Nikolas Eric Platz
Haupttitel (Deutsch)
Designing FM4-TV
Hauptuntertitel (Deutsch)
die wissenschaftliche Rede von der Erstellung einer TV-Sendung auf Basis struktureller und formaler Erkenntnisse
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
132, LXXXIX S. : graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gerit Götzenbrucker
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines
AC Nummer
AC11066270
Utheses ID
26512
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1