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Untersuchung zur IOR mit subliminalen peripheren Hinweisreizen verschiedener Kontrastpolaritäten
Käthe Siuda
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ulrich Ansorge
DOI
10.25365/thesis.29758
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29256.95269.889764-5
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Unterdrückung der Rückkehr der Aufmerksamkeit (engl.: „inhibition of return“ oder „IOR“) beschreibt einen Effekt bei welchem Personen langsamer auf Zielreize reagieren, die an derselben Position wie ein uninformativer Hinweisreiz dargeboten werden, als auf Zielreize, bei denen vorangegangene Hinweisreize an anderer Position dargeboten werden (Fuchs & Ansorge, 2012). Dies geschieht nach einem zeitlichen Intervall zwischen den Reizdarbietungen von ca. 300 ms (Klein, 2000). Dieser Effekt wurde von Mulckhuyse, Talsma und Theeuwes (2007) nach subliminalen (d.h. unter der Schwelle bewusster Wahrnehmung präsentierten) Hinweisreizen beobachtet und fortan als Kennzeichen automatischer Aufmerksamkeitseffekte gehandhabt. In dieser Diplomarbeit sollte der fehlende Nachweis einer IOR in einer Replikation der Studie von Mulckhuyse et al. (2007) seitens Fuchs und Ansorge (2012) mithilfe verschiedener zeitlicher Intervalle zwischen Hinweisreiz und Zielreiz weiter kontrolliert und untersucht werden. Es konnte jedoch auch in der Untersuchung zu dieser Diplomarbeit keine IOR nachgewiesen werden. Die Ergebnisse werden hinsichtlich eines Zusammenhangs zwischen exogener Positionsselektionen und der IOR, als auch der Rolle von IOR bei subliminalen Stimuli diskutiert.
Abstract
(Englisch)
Inhibition of return (IOR), an effect observed when subject’s responses to targets are slower in cued positions than uncued positions after a delay between onset of a cue and onset of a target exceeds 300 ms, is considered a hallmark of automatic exogenous capture of unconscious visual attention by Mulckhuyse, Talsma and Theeuwes (2007).
In a replication of the study of Mulckhuyse et al. (2007) by Fuchs and Ansorge (2012) there was no evidence of IOR, but of exogenous capture by subliminal peripheral onsets.
This thesis aims at exploring the role of IOR in unconscious visual orienting by showing that subliminal onsets, which led to automatic exogenous capture in former experiments with a design similar to that of Mulckhuyse et al. (2007) did not lead to IOR at various stimulus onset asynchronies (SOAs), namely of 66, 116, 216, 316 and 716 ms. Probable reasons for the lacking evidence of IOR are discussed and implications for further research are listed. A dissociation between IOR and subliminal exogenous capture seems reasonable.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
IOR unconcious cueing exogenous capture
Schlagwörter
(Deutsch)
IOR subliminal Hinweisreiz exogene Aufmerksamkeit
Autor*innen
Käthe Siuda
Haupttitel (Deutsch)
Untersuchung zur IOR mit subliminalen peripheren Hinweisreizen verschiedener Kontrastpolaritäten
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
56 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrich Ansorge
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.00 Psychologie: Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.05 Experimentelle Psychologie
AC Nummer
AC11073082
Utheses ID
26532
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
