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No affective priming in the semantic classification task
Lorenz Hofkirchner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ulrich Ansorge
DOI
10.25365/thesis.29780
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29796.62319.151566-1
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Bis heute ist es noch ungewiss, ob wertfreie, semantische Klassifizierungen von affektiven Bedeutungen beeinflusst werden können und wenn ja, welche Art von Verarbeitung diesem Einfluss zugrunde liegen: strategische, die von bewusster Wahrnehmung abhängig sind, oder automatische, welche wahrnehmungsunabhängig außerhalb des Bewusstseins operieren? Nach der Theorie der verkörperten Kognition scheint der automatische Ansatz der wahrscheinlichere zu sein, da alle Emotionen und Kognitionen auf körperlichen Erfahrungen basieren und deren Repräsentation in der Erinnerung. Deshalb scheint eine automatische motorische Reaktion auf einen affektiven Reiz logischer als eine strategische Verarbeitung seiner affektiven Bedeutung.
Um das zu überprüfen wurde das Bahnungsparadigma verwendet und eine semantische Klassifizierungsaufgabe vorgelegt. Die Probanden mussten räumliche Zielwörter als nach oben oder unten zeigend klassifizieren, nachdem sie durch entweder räumliche Bahnungswörter des gleichen Typs oder durch affektiv geladenen Bahnungswörtern “geprimed” wurden. Die Bahnungswörter wurden sowohl sichtbar vorgegeben, wie auch subliminal, indem sie maskiert wurden. Obwohl keine statistisch signifikanten Haupteffekte bei affektiv geladenen Bahnungswörtern gefunden wurden, lassen die signifikanten Interaktionen mit anderen Variablen Raum für Spekulationen offen.
Abstract
(Englisch)
To date it is still uncertain, if non-evaluative semantic classifications can be influenced by affective semantics, and if so, what kind of processes are responsible for this influence: strategic ones that depend on conscious awareness, or automatic ones that are independent of awareness and operate outside of consciousness? According to embodied cognition theory (ECT) the automatic approach seems to be the one more likely, because all emotions and cognitions are rooted in bodily experiences and their representations in memory. Therefore an automatic motor reaction to an affective stimulus seems more reasonable than strategic processing of its affective meaning.
To test this empirically, the priming paradigm was employed with a semantic classification task. Participants had to classify spatial target words as pointing up or down after being primed with either spatial words of the same type or with words polarized with affective meaning. The prime words were presented visibly as well as subliminally by masking them. Even though no statistically significant main effects were found for prime words polarized with affect, significant interactions with other variables leave room for speculations.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
masked affectiv priming semantic classification
Schlagwörter
(Deutsch)
maskiertes affectives Priming semantische Klassifizierung
Autor*innen
Lorenz Hofkirchner
Haupttitel (Englisch)
No affective priming in the semantic classification task
Paralleltitel (Deutsch)
Keine affektive Bahnung in der semantischen Klassifikationsaufgabe
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
47 S. : graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ulrich Ansorge
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.05 Experimentelle Psychologie ,
77 Psychologie > 77.40 Wahrnehmungspsychologie
AC Nummer
AC11075137
Utheses ID
26551
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
