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Die Österreichische Frauenzeitung und ihre Funktionsleistungen für die Leserinnen im Ersten Weltkrieg und im Nachkriegsjahr 1919
Julia Wild
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Wolfgang Duchkowitsch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.29835
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29241.29038.199565-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Während des Ersten Weltkriegs erschien in Wien die „Österreichische Frauenzeitung“ als Monatsschrift des „Christlichen Frauenvereins Österreichs“. Nach Burkart können Massenmedien, wie eine Zeitung, soziale, politische und ökonomische Funktionen erfüllen. Ziel dieser wissenschaftlichen Auseinandersetzung ist die Beschreibung der Funktionsleistungen der „Österreichischen Frauenzeitung“ (1917 bis 1918) und später „Deutsch-österreichischen Frauenzeitung“ (1919) für die damaligen Leserinnen, speziell unter der Berücksichtigung des spezifischen historischen Kontextes. Als theoretische Basis dient die funktional-strukturelle Systemtheorie nach Luhmann. Die wissenschaftliche Arbeit stützt sich außerdem auf die Historik des Ersten Weltkriegs, das Leben der Frauen an der „Heimatfront“ und die Entwicklung des Frauenwahlrechts in Wien. Die angewandte Methode ist die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring. Die Inhalte der Zeitung werden im Laufe der Analyse den einzelnen Medienfunktionen zugeordnet. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Zeitung den Leserinnen hauptsächlich mit sozialen Funktionsleistungen dienen konnte, speziell mit der sozialen Orientierungsfunktion. Die politischen und ökonomischen Funktionen können nur teilweise als erfüllt gelten. Im Vergleich der „Österreichischen Frauenzeitung“ mit der im Jahr 1919 umbenannten „Deutsch-österreichischen Frauenzeitung“ fällt eine Verstärkung der politischen und sozialen als auch der ökonomischen Funktionen auf.
Abstract
(Englisch)
During World War I, “Österreichische Frauenzeitung“, a newspaper for Austrian women, was published in Vienna once a month, by a Catholic society for Austrian women, the “Christliche Frauenverein Österreichs”. In conformity with Burkart, mass media like newspapers are able to fulfill social, political and economic functions. The purpose of this academic paper is the characterization of the functional performances of “Österreichische Frauenzeitung” (1917 to 1918) and the later “Deutsch-österreichische Frauenzeitung” (1919) for the female readers at that time, focusing on the specific historical context. The theoretical foundation is provided by the functional-structural systems theory of Luhmann. The current study is also based on the history of World War I, the lives of the women at home front and the progress toward female suffrage in Vienna. The method applied is the qualitative content analysis of Mayring. In the course of this analysis, the contents of the newspaper are being assigned to the different functions of media. In summary, it is obvious that the newspaper provided a supportive function for its female readers, concerning social orientation in particular. The political and economic functions can be seen as only partially fulfilled. The “Österreichische Frauenzeitung” as opposed to “Deutsch-österreichische Frauenzeitung”, shows a significant increase of social and political as well as economic functions.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Funktionen der Massenmedien Erster Weltkrieg Frauenforschung
Autor*innen
Julia Wild
Haupttitel (Deutsch)
Die Österreichische Frauenzeitung und ihre Funktionsleistungen für die Leserinnen im Ersten Weltkrieg und im Nachkriegsjahr 1919
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
104 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Duchkowitsch
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.33 Pressewesen ,
15 Geschichte > 15.23 Erster Weltkrieg ,
71 Soziologie > 71.33 Frau
AC Nummer
AC11728156
Utheses ID
26602
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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