Detailansicht
Dopingprävention in der Schule
ein Konzept in Modulen
Thomas Bremm
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Betreuer*in
Konrad Kleiner
DOI
10.25365/thesis.29877
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29808.99453.658965-5
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich anhand einer hermeneutischer Herangehensweise mit dem Thema Dopingprävention und dessen Umsetzungsmöglichkeiten in der Schule. Die Ursachen für Dopingvergehen sind sehr vielfältig und können ohne Hintergrundwissen oft kaum erkannt werden, was es sehr schwer macht, das volle Ausmaß der Problematik zu erfassen. Die mediale Personalisierung wird der Tragweite der Thematik nicht gerecht, da Doping gegenwärtig sowohl im Sport als auch im Alltag stark präsent ist und meist eine Vielzahl von Personen im Hintergrund involviert sind. In den letzten Jahren werden vermehrt Überlegungen angestellt, ob eine Dopingfreigabe eine sinnvolle Lösung für die derzeitige Situation sein kann. Alle Argumente der BefürworterInnen können in der vorliegenden Arbeit widerlegt werden und es wird gezeigt, dass die Freigabe keine Alternative für die Zukunft darstellen kann. Besonders im Jugendalter können Grundsteine für eine Haltung gelegt werden, die einen bewussten und reflektierten Umgang mit dem eigenen Körper ermöglichen und eine frühe Sensibilisierung für den Dopingdiskurs fördern. Die Schule erweist sich als geeigneter Ort, um Dopingprävention zu betreiben, da nahezu alle Kinder und Jugendlichen erreicht werden können, die nötige Infrastruktur zur Verfügung steht und pädagogisch-didaktisch ausgebildetes Personal die Inhalte dementsprechend vermitteln kann. Da sich ältere Präventionsmodelle nie wirklich durchsetzen konnten, wird hier das so genannte "Lebenskompetenzprogramm" der WHO als Präventionsgrundlage in der Schule ausgewählt und in den entwickelten Unterrichtseinheiten berücksichtigt. Die Lehrpläne von "Bewegung und Sport" und "Sportkunde" werden darauf untersucht, wo das Thema Doping und Dopingprävention einen Platz im Unterricht finden kann wobei festgestellt werden kann, dass zwar genügend Spielräume geboten werden, das Wort Doping aber kein einziges Mal vorzufinden ist und somit das Thema gänzlich ausgespart werden könnte. Auf dieser Grundlage werden Unterrichtseinheiten für Sportkunde erstellt und methodisch-didaktisch vielfältig den Inhalten entsprechend gestaltet, sodass von der umsetzenden Lehrperson nur wenig Vorarbeit geleistet werden muss, um die Einheiten durchzuführen. Diese Einheiten zeigen, dass die Umsetzung von Dopingpräventionsmaßnahmen in der Schule möglich ist und dass diese abwechslungsreich und methodisch-didaktisch an die Schule angepasst erstellt werden können.
Abstract
(Englisch)
The present thesis concerns itself with the prevention of doping and the opportunities for its application in schools, doing so by way of an hermeneutical approach. Doping offences may have a variety of causes and often remain undiscovered without background knowledge. This makes it difficult to grasp the full extent of the problem. The person-centred presentation of the topic in the media does not reflect its full scope, as doping currently is found to be strongly present in the sports as well as every-day life, involving a number of different people behind the scenes. In recent years a legalisation of performance-enhancing drugs has repeatedly been suggested as a helpful solution to the current situation. The present thesis will counter all the arguments in favour of legalisation, and will show how such legalisation cannot present an option for the future.
The foundations of a sound attitude are particularly easily laid during an individuals' youth, enabling the young people to achieve a conscious and considered attitude to their own bodies and an early awareness of the doping discourse. Schools are appropriate places in which to carry out doping prevention work, seeing as they offer a way to reach almost every child and adolescent, as well as offering the necessary infrastructure and educators who are able to convey the subject matter in an adequate manner.
As previous models of prevention have not been widely accepted, the present thesis will adopt the so-called " Life skills programme" of the WHO as a foundation for the prevention work in schools and apply this to the lesson plans that will be developed. Thereupon the curricula for " Bewegung und Sport" and "Sportkunde" will be studied in order to uncover where the topics of doping and doping prevention can be taught. Notably, even if there are sufficient options for teaching the topic, it is also clear that the word "doping" is not present in the curricula, and that the topic may consequently be completely ignored. On this basis, lesson plans for Physical education will be prepared using a variety of educational methods so that teachers may teach the topics with a minimum of extra preparation. These lesson plans will show that it is possible to apply doping prevention approaches in schools, and furthermore that these may use a variety of educational methods that make them useful in schools.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Doping Dopingprävention Schule Unterricht
Autor*innen
Thomas Bremm
Haupttitel (Deutsch)
Dopingprävention in der Schule
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Konzept in Modulen
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
VII, 115 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Konrad Kleiner
Klassifikationen
76 Sport > 76.00 Sport, Freizeit, Erholung: Allgemeines ,
76 Sport > 76.29 Sport, Sportwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC11075202
Utheses ID
26644
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 456 |
