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Gedankliches Abschweifen und die Rolle von Mikrosakkaden bei visueller Suche
Martina Morgl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ulrich Ansorge
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.29978
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30367.87708.762064-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit verglich, subjektive Berichte, behaviorale - und Eye-Tracking – Daten, um validere Ergebnisse über Zeitpunkt und Häufigkeit gedanklichen Abschweifens zu erhalten. Besonderes Augenmerk galt Mikrosakkaden: einerseits wegen ihrer kontrovers diskutierten Funktion bezüglich verdeckter Aufmerksamkeit bei visueller Suche und andererseits zwecks der Frage, ob diese Augen-Miniaturbewegungen auch bei gedanklichem Abschweifen eine Rolle spielen. Vierundzwanzig Testpersonen erhielten eine Merkmals-Konjunktions-Suchaufgabe (kleine vs. große Suchfeldgröße), bei der sie, so schnell als möglich, über Target-Anwesenheit-oder-Abwesenheit entscheiden sollten. Der Blick war auf ein Fixationskreuz gerichtet. Die Testpersonen sollten mittels Likert-Skala einschätzen, worauf ihre Aufmerksamkeit subjektiv gerichtet war. Mikrosakkaden wurden nach einem Algorithmus berechnet (vgl. Engbert & Kliegl, 2003). Behaviorale - und Eye-Tracking-Daten visueller Suche deckten sich bezüglich Ergebnisrichtung: Target-Anwesenheit ergab schnellere Reaktionszeiten, einhergehend mit signifikanter Mikrosakkadenraten-Erhöhung, was für verdeckte Aufmerksamkeitsverlagerungen zum Target spricht. Eye-Tracking-Daten gedanklichen Abschweifens waren wenig aussagekräftig: Signifikante Mikrosakkadenraten-Erhöhung zeigte sich beim Bericht gedanklichen Abschweifens in einem sehr kurzen Zeitintervall. Zusammenfassend: Mikrosakkaden konnten verdeckte Aufmerksamkeit aufdecken. Zukünftige Forschung könnte untersuchen, ob eine Anzahl-Erhöhung an Durchgängen aussagekräftigere Ergebnisse bezüglich Mikrosakkaden und gedanklichen Abschweifens erbringt. Behaviorale Daten ergaben häufigere Berichte gedanklichen Abschweifens bei kleiner Suchfeldgröße.
Abstract
(Englisch)
The current thesis compared subjective reports, behavioral - and eye – tracking data to get valid results of mind wandering timing and frequency. Microsaccades had been especially considered: partly because of their controversially discussed role regarding covert attention during visual search, and partly due to the question, if these miniature eye-movements play a role during mind wandering. Twenty-four subjects had to perform a feature-conjunction-search task (small vs. large set-size) in which they should decide about target-presence-or-absence as fast as possible. Gaze position was directed to a fixation cross. Subjects had to assess their attention focus on a likert-scale. Microsaccades were computed via an algorithmus (Engbert & Kliegl, 2003). Behavioral and eye-tracking data of visual search corresponded in result direction: Target-presence resulted in faster response times, accompanied with significant microsaccade rate increase, which indicated covert attention shifts to the target. Eye-tracking data of mind wandering were less significant: A significant microsaccade rate increase appeared in a short time interval. In summary: Microsaccades uncovered covert attention. Future research could investigate, if increasing the trials amount creates more valid results regarding microsaccades and mind wandering. Behavioral data indicated more frequent subjective reports in small set-size.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
mind wandering microsaccades covert attention shifts feature-conjunction-search
Schlagwörter
(Deutsch)
gedankliches Abschweifen Mikrosakkaden verdeckte Aufmerksamkeitsverlagerungen Merkmals-Konjunktions-Suche
Autor*innen
Martina Morgl
Haupttitel (Deutsch)
Gedankliches Abschweifen und die Rolle von Mikrosakkaden bei visueller Suche
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
69 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrich Ansorge
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.11 Bewusstseinspsychologie ,
77 Psychologie > 77.30 Allgemeine Psychologie: Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.31 Kognition
AC Nummer
AC11083497
Utheses ID
26733
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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