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Ontogeny of stimulus enhancement in juvenile common ravens and carrion crows
Sebastian Dörrenberg
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Thomas Bugnyar
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.30093
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30316.03184.160765-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Soziales Lernen ist ein einfacher Weg, um relevante Informationen über die Umwelt zu erhalten. Doch diese Informationen von Artgenossen sind nicht immer zuverlässig und es ist nicht klar, ob und wann Tiere zwischen zuverlässigen und unzuverlässigen Sozialpartnern unterscheiden. Wir haben zunächst die Prädisposition für „stimulus enhancement“ von jungen Kolkraben und Aaskrähen getestet, die bekannt für ihre Fähigkeiten im Bereich des sozialen Lernens sind. Dazu berührte ein menschlicher Experimentator einmal wöchentlich alltäglich Objekte vor den Vögeln. Wie erwartet zeigten Raben und Krähen von Anfang an eine starke Präferenz für jene Objekte, die manipuliert wurden. In einem weiteren Experiment konfrontierten wir die Raben je mit einem zuverlässigen Experimentator, der immer auf einen von zwei Bechern tippte, unter dem sich Futter befand und einem unzuverlässigen Experimentator, der auf den Becher tippte, unter dem sich kein Futter befand. Die meisten Raben waren erfolgreich mit dem verlässlichen Experimentator, jedoch schaffte es kein Individuum sich gegen die unzuverlässigen Demonstrationen zu entscheiden. Junge Corviden weisen eine sehr starke Prädisposition für „stimulus enhancement“ auf, scheinen jedoch Probleme zu haben diese Prädisposition zu kontrollieren.
Abstract
(Englisch)
Social learning is considered a cheap way of obtaining information about relevant features in the environment. However, information provided by others may not always be reliable, raising the questions if and when animals can come to tell apart reliable from unreliable demonstrations. We here tested this idea in young common ravens and carrion crows, as they are renowned for using social information in various forms of object manipulation. We first investigated the predisposition of fledged ravens and crows to show stimulus enhancement, subjecting individuals to a human experimenter touching specific objects once a week. As expected, birds readily showed a significant preference for handling those items that had been touched. Next, we subjected ravens to two types of human experimenters, one who provided reliable information about cached food by touching the object under which food was hidden, whereas the other one always touched the object under which no food was hidden. Most ravens quickly succeeded in the reliable condition but none of them reached significance in choosing against the non-reliable demonstrations in the course of 120 trials. Young corvids seem to have a very strong predisposition for stimulus enhancement. Yet, at least as juveniles they seem to have problems to control this predisposition.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
social learning stimulus enhancement common raven carrion crow ontogeny intention control
Schlagwörter
(Deutsch)
soziales Lernen stimulus enhancement Kolkrabe Aaskrähe Ontogenie Kontrolle von Intentionen
Autor*innen
Sebastian Dörrenberg
Haupttitel (Englisch)
Ontogeny of stimulus enhancement in juvenile common ravens and carrion crows
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
41 S. : Ill., graf. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Thomas Bugnyar
Klassifikationen
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.99 Naturwissenschaften allgemein: Sonstiges ,
42 Biologie > 42.60 Zoologie: Allgemeines ,
42 Biologie > 42.66 Ethologie ,
42 Biologie > 42.83 Aves ,
42 Biologie > 42.99 Biologie: Sonstiges
AC Nummer
AC11147738
Utheses ID
26831
Studienkennzahl
UA | 439 | | |
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