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Zur Validität der objektiven Persönlichkeitstest-Batterie LAMBDA-neu
Georg Mandler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Klaus Kubinger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.30177
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29236.16459.375070-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Ziel dieser Arbeit war die Überprüfung der Validität von LAMBDA-neu im Sinne von Konstruktvalidität, Extremgruppenvalidität und prognostischer Validität. Insgesamt wurden 81 Personen in zwei Wiener Fahrschulen und beim Roten Kreuz Niederösterreich mit einer Testbatterie erhoben. Von diesen 81 Personen mussten 13 Personen auf Grund von technischen Problemen bzw. wegen problematischem Testverhalten aus der Analyse ausgeschlossen werden. Die verwendete Testbatterie wies neben LAMBDA-neu, die objektiven Persönlichkeitstests BAcO (Belastbarkeits-Assessment) und AHA (Arbeitshaltungen), sowie drei Untertests aus der INSBAT (Intelligenzstrukturbatterie) auf. Alle genannten Verfahren (außer LAMBDA-neu) wurden über das Wiener Testsystem der Firma SCHUHFRIED vorgegeben. Zur Überprüfung der Konstruktvalidität wurde eine explorative Faktorenanalyse durchgeführt. Dabei wurde eine sechs-Faktoren-Lösung gefunden, die die folgenden Faktoren aufweist: Genauigkeit (von Lernen und schlussfolgerndem Denken) [preciseness (of learning and reasoning)], Dürftigkeit [barrenness], Nachlässigkeit/Unzuverlässigkeit [tardiness], Aufmerksamkeitsteilung [fissionability], Fokussierung [focusing] und Persistenz [persistence]. Die Extremgruppenvalidierung wurde durchgeführt, indem alle Personen deren Impulsivitätsmessung (erfasst mittels AHA) zwischen dem 40% und 60%-Perzentil angesiedelt war, aus der Stichprobe entfernt wurden. Dadurch wurden zwei Gruppen gebildet, die anschließend im Rahmen einer multivariaten Varianzanalyse miteinander verglichen wurden. Die Analyse fand ein nicht signifikantes Ergebnis. Die prognostische Validierung wurde über die Bildung von Lerntypen im Bezug auf die Abschlussprüfung der Ausbildung zum Rettungssanitäter von Zivildienern beim Roten Kreuz Niederösterreich durchgeführt. Dabei wurden die Untersuchungspersonen anhand der von Karolyi (2009) gefundenen Lerntypen eingeteilt und diese Gruppen anschließend mit einem Kruskal-Wallis-H-Test miteinander verglichen. Es ergaben sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Lerntypen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Validierung von LAMBDA-neu nur teilweise geglückt ist. Die Konstruktvalidität über die explorative Faktorenanalyse lieferte wertvolle Hinweise auf die zu Grunde liegende Struktur von LAMBDA-neu. Die Extremgruppenvalidierung erwies sich als vielversprechend, da offenbar keine Unterschiede der Leistungen in LAMBDA-neu im Bezug auf Impulsivität vorhanden sind. Die prognostische Validierung kann als gescheitert betrachtet werden, da sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Lerntypen im Bezug auf ihre Prüfungsnote zeigten. Allerdings kann dies auf Grund vielfältiger Faktoren ausgelöst werden. Die vorliegende Arbeit konnte die Validität von LAMBDA-neu nicht zweifelsfrei feststellen, liefert aber wertvolle Anhaltspunkte für zukünftige Untersuchungen über die Validität von LAMBDA-neu.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
objektive Persönlichkeitstests Validierung
Autor*innen
Georg Mandler
Haupttitel (Deutsch)
Zur Validität der objektiven Persönlichkeitstest-Batterie LAMBDA-neu
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
107 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Kubinger
Klassifikation
77 Psychologie > 77.08 Psychologische Diagnostik
AC Nummer
AC11129339
Utheses ID
26907
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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