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Produkte mit einem "Fair Trade Gütesiegel"
ein kritischer Vergleich internationaler arbeitsrechtlicher Standards aus politisch relevanter Sicht
Clemens Gruber
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Stefan Brocza
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.30287
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29597.29771.750955-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Problemstellung Die meisten Länder Europas und im speziellen Österreich zeichnen sich durch eine große Anzahl von verschiedensten Gütezeichen, Gütesiegel und Qualitätssiegel aus. Ein Großteil der Gütesiegel wird durch externe Betriebe kontrolliert und erhält in diesem Prozess eine Zertifizierung. Die meisten Gütesiegel kann man anhand ihrer Zertifizierung nachvollziehen und so beispielsweise den Produzenten, die Herkunft oder die Reinheit nachvollziehen. Auch im Bereich von Fair Trade Produkten hat die Vielfalt an Gütesiegeln in den letzten Jahren beträchtlich zugenommen. Für den Konsumenten ist es schwierig und teilweise fast unmöglich den Überblick zu bewahren. Im Rahmen dieser Arbeit steht der Bereich Fair Trade im Fokus und wird anhand arbeitsrechtlicher Bestimmungen analysiert. Ziel der Arbeit Das Ziel dieser Arbeit ist es, durch Verwendung von Fachliteratur und Experteninterviews eine kritische Betrachtung der Fairtrade Gütesiegel im Kontext des internationalen Arbeitsrechts durchzuführen. Es sollen Missstände in Bezug auf fair gehandelte Gütesiegel aufgezeigt werden, die durch unpräzise Formulierungen im Gesetzestext entstehen und zu Interpretationsfehlern führen. Eine weitere bzw. andere Möglichkeit ist es, dass wichtige arbeitsrechtliche Aspekte die in Industriestaaten eingehalten werden und in Entwicklungsländern nicht eingehalten werden zu Kontroll- und Fairnessverlust führen. Methodische Vorgehensweise Anhand dreier Experteninterviews, mit Interviewpartnern die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Thema Fair Trade beschäftigen, werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Fair Trade Gütesiegel beleuchtet. Anschließend wird das internationale Arbeitsrecht in Verbindung mit den Fair Trade Siegeln betrachtet. Es findet sich hier eine kurze Erklärung über die Entstehung des österreichischen Arbeitsrechtes und in weiterer Folge die Entstehung des internationalen Arbeitsrechtes. In Kapitel 5. geht es um das österreichische und internationale Arbeitsrecht und deren Unterscheidung. Im österreichischen Arbeitsrecht werden die Interessen von Arbeitnehmern mit Sorgfalt durch Interessensvertreter umgesetzt. Im Internationalen Arbeitsrecht werden zwar Interessensvertreter vorgesehen allerdings gibt es Mitgliedsstaaten die keine Interessensvertreter für Arbeitnehmer haben. Es werden Beispiele gegen unangemessene Arbeitsbedingungen angeführt. Zusammenfassung Trotz Verbesserung der Arbeitsbedingungen herrschen in den Ditteweltländern immer noch grundlegende arbeitsrechtliche Probleme. Es gibt in manchen der Dritteweltländer noch immer keine funktionierenden Gewerkschaften. Immer wieder kann man in Berichten darüber lesen oder hören das durch Korruption Gewerkschaften ausgeschalten werden.
Abstract
(Englisch)
Problem statement In Europe, especially in Austria, there are several seals of quality. Mostly they are checked by external companies and granted by a certificate. Based on the certificate the origin, the supplier or the purity can be proved. In the range of fair trade products the number of quality seals increased. For the customer it is really difficult to get an overview. Within the scope of this diploma thesis the area fair trade with focus on international labour legislation is reviewed. Target The target of this diploma thesis is a critical comparison of the fair trade seals of quality under consideration of the international labour legislation using specialist literature and interviews of experts. Drawbacks because of imprecise formulation of fair trade quality seals should be shown. A further possibility is that labour legislation kept in industrial nations and not kept in developing countries can head to a loss in control and fairness. Methodical Procedure With the help of three experts - each one from a different view of the area fair trade – commonalities and differences of the quality seals are shown. That followed by a connection of the seals of quality with the international labour legislation under explanation about the development of the Austrian and international labour legislation. Also the difference between the Austrian and the international labour legislation is mentioned. Employees interests get realized by stakeholders in the Austrian labour legislation. In the international labour legislation stakeholders are planned but there are member states without stakeholders of employees. Examples against inadequate working conditions are shown. Conclusion Despite an improvement of the working conditions third-world-countries are faced with basic labour legislation problems. In some third-world-countries there are no malfunctioned labour unions mostly in connection with corruption.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
fair trade international labour
Schlagwörter
(Deutsch)
Fair Trade Arbeitsrecht
Autor*innen
Clemens Gruber
Haupttitel (Deutsch)
Produkte mit einem "Fair Trade Gütesiegel"
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein kritischer Vergleich internationaler arbeitsrechtlicher Standards aus politisch relevanter Sicht
Paralleltitel (Englisch)
Products with a “fair trade seal of quality”. A critical comparison of international labour legislation standards from a political point of view.
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
IV, 115 S. : graph. Darst., Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stefan Brocza
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges ,
86 Recht > 86.00 Recht: Allgemeines
AC Nummer
AC11340144
Utheses ID
27005
Studienkennzahl
UA | 057 | 390 | |
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