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Untersuchung zur Existenz von bewusstseinsunabhängigen syntaktischem Priming
Friederike Heinzle
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ulrich Ansorge
DOI
10.25365/thesis.30423
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29351.85656.399370-8
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde die Existenz von bewusstseinsunabhängigem syntaktischem Priming untersucht und weiter, ob dies ein stark oder schwach automatischer Prozess ist. Dies wurde in zwei Wort Sequenzen getestet, wobei maskierte und unmaskierte Personalpronomen im 1. Fall Nominativ als Primes herangezogen wurden, welche einem Verb oder einem Substantiv als Zielwort vorangestellt wurden. Diese Primes waren entweder maskiert oder unmaskiert, selbstrelevant oder selbstirrelevant und kongruent oder inkongruent zum sichtbaren Zielwort. Das Zielwort bestand aus einem Verb oder einem Substantiv. Die Versuchspersonen reagierten allgemein schneller auf ein Verb als Zielwort als auf ein Substantiv als Zielwort und auch schneller, wenn diesem ein maskierter Prime statt eines sichtbaren vorausging. Eine Analyse der Fehlerraten ergab, dass die schnelleren Reaktionszeiten der Versuchspersonen nicht zu Lasten von höheren Fehlerraten gingen. Die hier gefundenen Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass bewusstseinsunabhängiges syntaktisches Priming im Allgemeinen ein schwach automatischer und im Speziellen ein bedingt automatischer Prozess ist.
Abstract
(Englisch)
Over the course of this diploma thesis will be examined whether unconscious syntactical priming exists and whether this will be a strongly automatic or weakly automatic process. This was investigated with two word-sequences with masked and unmasked personal pronouns in the first case as primes, which precede a verb or a noun as target word. Thereby the primes were masked or unmasked, self relevant or self irrelevant and congruent or incongruent to the visible target word. The target word was either a verb or a noun. Participants reacted in general faster if the target was a verb as if the target was a noun and also faster if it is preceded by a masked prime as if it is preceded by a visible prime. A corresponding analysis of the error rates showed that the faster reactions of the participants didn’t account for higher error rates. The outcomes of this study support the conclusion that unconscious syntactical priming is in general weakly automatic and in particular a conditional automatic process.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Priming Maskierung syntaktisch
Autor*innen
Friederike Heinzle
Haupttitel (Deutsch)
Untersuchung zur Existenz von bewusstseinsunabhängigen syntaktischem Priming
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
54 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrich Ansorge
Klassifikation
77 Psychologie > 77.30 Allgemeine Psychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC11154066
Utheses ID
27118
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
