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Von Männern, die Kinder sexuell begehren
Kinderpornographie und Pädophilie in der medialen Berichterstattung Österreichs
Caroline Wirth
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Julia Wippersberg
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.30470
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29811.52736.345560-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Kaum ein anderes Thema ist so emotionsgeladen und mit negativen Gefühlen behaftet wie das Thema Pädophilie oder auch Kinderpornographie. Es ist einerseits ein Tabu-Thema und andererseits werden wir fast täglich damit in den Medien konfrontiert: sexueller Missbrauch von Kindern. Dennoch: Hintergrundinformationen zur Pädophilie werden kaum geliefert. Pädophilie ist eine sexuelle Präferenzstörung, die sich bereits im Jugendalter entwickelt und birgt ein großes Risiko, dass die sexuellen Phantasien ausgelebt werden. Die Neigung ist nicht heilbar. Psychologische Unterstützung, um einem Missbrauch vorzu-beugen, gibt es aber. Viele Personen dürften sich aber aufgrund der negativen öffentli-chen Meinung davor hüten, ihre Neigung öffentlich zu äußern. Denn die Neigung wird meist mit sexuellen Übergriffen auf Kinder assoziiert. Und dennoch: Der Großteil der sexuellen Übergriffe auf Kinder erfolgt wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge nicht aufgrund der sexuellen Neigung Pädophilie, sondern sind Ersatzhandlungen zuzuordnen. Besonders schwierig ist hier die Berichterstattung der Medien zu beurteilen, die ein negatives Bild des Pädophilen zeichnen und es dadurch erschweren, betroffenen Personen zu helfen und Missbrauch vorzubeugen. Ziel dieser Arbeit ist es, anhand der vorliegenden Literatur und einer Inhaltsanalyse tagesaktueller Medien und Magazine herauszufinden, wie das öffentliche Bild über Kinderpornographie und Pädophilie gezeichnet wird. Die Untersuchung ergab, dass in den Medien sexuelle Übergriffe auf Kinder mit Pädo-philie in Verbindung gebracht und somit Personen mit dieser sexuellen Neigung stereo-typisiert. Wissenschaftlich fundierte Hintergrundinformationen zu der Neigung lassen sich weitgehen nicht in den Medien finden. In der Berichterstattung ist allgemein eine Vorver-urteilung erkennbar. Bei den Fällen des sexuellen Missbrauchs bzw. der Kinderporno-graphie wird ein besonders negatives Bild Pädophiler gezeichnet. Da mehrheitlich keine Unter¬scheidungen der Begrifflichkeiten getroffen werden bzw. sie zum Teil auch synonym verwendet wurden, kann vom Leser keine Unterscheidung getroffen werden. Es soll abschließend betont werden, dass Personen, die Kinder sexuell miss¬brauchen und/oder Kinderpornographie konsumieren, keineswegs aufgrund ihrer sexu¬ellen Neigung für die Tat entschuldigt werden sollen: „Niemand ist schuld an seiner sexuellen Neigung. Aber jeder hat die Verantwortung für sein sexuelles Verhalten.“
Abstract
(Englisch)
Hardly any other subject is so emotionally charged and fraught with negative feelings as the theme paedophilia or child pornography. It is both a taboo subject, and on the other hand we are confronted almost daily with it in the media: the sexual abuse of children. Nevertheless: Background information on paedophilia are hardly supplied . Paedophilia is a sexual preference disorder that develops at a young age and poses a great risk that the sexual fantasies are lived . The slope is not curable. But there are psychological support to prevent sexual abuse. But many people are likely to be wary to express their affection in public because of negative public opinion. Because the slope is generally associated with sexual abuse on children. Scientific studies suggest that sexual assaults occur to children is not paedophilia basis of sexual orientation, but are assigned surrogate activities. It is particularly difficult here to assess the media coverage that draw a negative picture of the paedophile and make it difficult to help the affected people and preventing abuse . The aim of this work is to determine the basis of the literature and a content analysis of daily updated media and magazines, such as the public image is drawn on child pornography and paedophilia. In the media, no background information will be provided to the inclination. The coverage is generally a recognizable prejudice. In cases of sexual abuse or child pornography a particularly negative image of paedophile is drawn. Since the majority of the terms are no distinctions made and they have been used interchangeably in some cases, no distinction can be made by the reader. It should finally point out, that persons who sexually abused children need and/or consume child pornography should not be excused because of their sexual inclination for the act : "No one is to blame for his sexual orientation . But everyone is responsible for his sexual behavior."

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
child pornography pedophilia sexual abuse stereotype prejudice
Schlagwörter
(Deutsch)
Kinderpornographie Pädophilie sexueller Missbrauch Stereotyp Vorurteil
Autor*innen
Caroline Wirth
Haupttitel (Deutsch)
Von Männern, die Kinder sexuell begehren
Hauptuntertitel (Deutsch)
Kinderpornographie und Pädophilie in der medialen Berichterstattung Österreichs
Paralleltitel (Englisch)
Child pornography and pedophilia in the media reporting of Austria
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
179 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Julia Wippersberg
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges
AC Nummer
AC11818995
Utheses ID
27156
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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