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Händigkeitskonsistenz und Grafomotorik
ein "Extremgruppen"-Vergleich bei Kindergartenkindern ab vier Jahren
Mario Irxenmayer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ursula Kastner-Koller
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.30516
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29743.86736.665666-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im theoretischen Teil der Diplomarbeit wurden die folglich angeführten Schwerpunkte gesetzt: Der erste Abschnitt sucht nach den Ursachen verschiedener Handpräferenz, wobei auf die Ansatzpunkte Lateralität, Genetik und kultureller Einfluss eingegangen wird. Darauf folgt eine Beschreibung der Entwicklung der Handpräferenz bei Kindern vor allem anhand aktuellerer empirischer Studien. Im nächsten Abschnitt folgt eine Auseinandersetzung mit der Erhebung von Händigkeitsvariablen, wobei verschiedene Zugänge (Schreibhand, Handpräferenz-Fragebögen. Handpräferenz-Tests, Leistungsperformanz-Verfahren) diskutiert und verglichen werden. In Folge werden die Zusammenhänge von Händigkeit mit den Entwicklungsvariablen Visuo-, Grafo-, Grob- und Feinmotorik sowie kognitiven Leistungen betrachtet. Am Schluss des theoretischen Teils der Diplomarbeit findet sich ein Einblick in den rezenten Forschungsstand zur Händigkeitskonsistenz (Stabilität der Handpräferenz bei wiederholter Durchführung derselben Aktivitäten), wobei jene Zeitschriftenartikel und Diplomarbeiten des Instituts beschrieben und diskutiert wurden, welche besonders handlungsleitend bei der Untersuchungsplanung und Hypothesengenerierung waren. Der empirische Teil der Diplomarbeit erläutert die Planung und den Ablauf der Studie und die Ergebnisse der Hypothesenprüfung. 40 Wiener Kindergartenkinder ab vier Jahren wurden von ihren Kindergartenpädagoginnen in die zwei Extremgruppen „gute ZeichnerInnen“ oder „schlechte ZeichnerInnen“ eingeteilt und ihre Leistungen in den Variablen „Grafomotorik“, „Feinmotorik“, „räumliches Denken“ sowie ihre „Händigkeitskonsistenz“ erhoben. Die Mittelwerts-Vergleiche der beiden Extremgruppen ergaben nur in der Variable „Grafomotorik“ einen signifikanten Unterschied. Als möglicher Grund für die ausgebliebenen sonstigen Mittelwerts-Unterschiede wird das relative hohe Leistungsniveau der Gesamtstichprobe angenommen, also dass es sich eher um relative als absolute Extremgruppen handelte.
Abstract
(Englisch)
In this thesis` theoretical part the following key aspects were set: The first chapter asks for causes of differences in hand preference, the starting-points “laterality“, “genetics“ and “cultural influence“ are assumed. The ensuing chapter describes the development of hand preference by children mainly based on recent empirical studies. The next chapter deals with the assessment of handedness variables, different approaches (writing hand, questionnaires assessing hand preference, preference and performance tests) are compared and discussed. Supposed links between handedness and developmental variables like “visual-motor coordination/drawing-skills“, “gross and fine motor skills“ and other cognitive abilites are the next section`s topic. The last chapter gives an account of the current state of research concerning consistency of handpreference (stability of handpreference in repeated performance of the same acitivities), describing and discussing those papers and theses, which were most leading in scheduling the presented study and in generating hypotheses. The thesis` empirical part illuminates the study`s scheduling and process such as the outcomes of the hypothesis testing. 40 Viennese kindergarten children (4 to 6 years old) were divided by their kindergartenteachers (based on their drawing skills) in the two extreme-groups “proficient drawers“ and “bad drawers“. The kids` performance in the variables “visual-motor-coordination/ drawing skills“, “fine motor skills“, “spatial abilities“, such as their „consistency of handedness“ was assessed. The comparisons of the extreme-groups` means revealed a significant difference in this only variable “visual-motor-coordination/ drawing skills“. As the main reason for other significant differences being absent there is assumed and discussed, that the means of both extreme-groups (especially in the drawing skills) were above-average (or at least average) and therefore they were extreme-groups in a relative but not in an absolute way.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
handedness consistency of handedness drawing skills extreme groups kindergarten children
Schlagwörter
(Deutsch)
Händigkeit Händigkeitskonsistenz Grafomotorik Extremgruppen Kindergartenkinder
Autor*innen
Mario Irxenmayer
Haupttitel (Deutsch)
Händigkeitskonsistenz und Grafomotorik
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein "Extremgruppen"-Vergleich bei Kindergartenkindern ab vier Jahren
Paralleltitel (Englisch)
Consistency of handedness and drawing-skills - A comparison of "extreme-groups" in kindergarten preschoolers
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
119 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ursula Kastner-Koller
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.08 Psychologische Diagnostik ,
77 Psychologie > 77.55 Kinderpsychologie
AC Nummer
AC11183621
Utheses ID
27193
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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