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Vom Content Provider zum Storyteller
Fotojournalismus in Zeiten des Smartphones
Amélie Chapalain
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Klemens Gruber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.30666
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29902.00797.343063-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Seit Beginn des digitalen Zeitalters unterliegt die Fotografie einem Paradigmenwechsel, dessen Auswirkungen vor allem im Bereich des Fotojournalismus spür- und sehbar werden. Kriegs- und Krisenberichterstatter sehen sich mit der Tatsache konfrontiert einer Gesellschaft entsprechen zu müssen, die im Zuge der Konsumation fotografischer Inhalte eigenen Content produziert und über Medienkanäle sowie partizipative Plattformen distribuiert. Im Zuge dieses Prozesses verlieren Fotojournalisten ihre Vorreiterrolle als bildgebende Primärquelle im Informations- und Nachrichtensektor, indem sie sukzessive von Citizen Journalists abgelöst werden die von dem Umstand profitieren, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Das Smartphone spielt bei diesem Vorgang eine zentrale Rolle. Anhand seines Status als immerwährendes, kontinuierlich verfügbares und medial verknüpftes Aufzeichnungsmedium wird in dieser wissenschaftlichen Arbeit die derzeitige und zukünftige Rolle des Fotojournalisten anhand der Prämisse dargelegt, dass das Smartphone als fotografisches Aufnahmegerät im professionell betriebenen Fotojournalismus seine Daseinsberechtigung findet. Um diesen Status zu legitimieren und der Vorstellung zu entkommen, Fotojournalisten seien dazu verordnet im Zuge ihrer Tätigkeit objektiv Zeugnis abzulegen, wird in einem ersten Teil dieser Arbeit auf den Umstand aufmerksam gemacht, dass Fotografie ihrem Wesen nach stets ein rein subjektiv zu gebrauchendes Medium persönlichen Ausdrucks darstellt. Die darauf folgenden Kapitel bauen auf dieser revidierten Vorstellung von Fotografie als Beweismittel auf und machen mitunter anhand von Beispielen deutlich, dass die Zukunft des Fotojournalismus im von Selbstverwirklichung und Kreativität geprägten Kunst und Kulturbereich liegt. Die Schlussbemerkung greift die grundlegende Forschungsfrage nach einer Legitimierung des Smartphones im Fotojournalismus auf, und weißt sie im Zuge eines künstlerisch revidierten Wandels dieses Berufsfeldes als eine von vielen möglichen Formen persönlichen Ausdrucks als positiv gegeben aus.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Fotojournalismus Fotojournalismus und Kunst Smartphone Citizen Journalism Fred Ritchin Content Provider vs. Storyteller Kriegsberichterstatter Fotografie und Subjektivität
Autor*innen
Amélie Chapalain
Haupttitel (Deutsch)
Vom Content Provider zum Storyteller
Hauptuntertitel (Deutsch)
Fotojournalismus in Zeiten des Smartphones
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
81 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klemens Gruber
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges
AC Nummer
AC11843527
Utheses ID
27319
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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