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Wandel oder Katastrophe?
die mediale Konstruktion und Inszenierung des Klimawandels in ausgewählten Online-Zeitungen aus Bangladesch, China und den USA
Jana Teynor
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Petra Dannecker
DOI
10.25365/thesis.30815
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30097.90988.998254-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Diplomarbeit untersucht verschiedene Darstellungen des anthropogenen Kli-mawandels in den Medien. Es wird das Ziel verfolgt, Hintergründe medialer Dar-stellungen zu erforschen und verschiedene Ausprägungen sichtbar zu machen, um mediale Konstruktionen in Folge kritisierbar zu machen. Weshalb und auf welche Art und Weise der Klimawandel in den Medien konstruiert beziehungsweise inszeniert wird, lautet die entscheidende Frage. Der erste Teil handelt das Thema auf einer theoretischen Ebene ab, um eine Basis für eine empirische Medienanalyse im zweiten Teil zu schaffen.
Der Konstruktivismus spielt für das Verstehen von Wissen im Allgemeinen und von medialen Darstellungen des Klimawandels im Speziellen eine grundlegende Rolle. Die Annahme lautet, dass der Klimawandel – neben seinem Sein als naturwissenschaftliches Phänomen – als soziales Konstrukt betrachtet werden muss, das nur durch Interpretation und Erfahrung wahrgenommen werden kann. Die mediale Konstruktion des Klimawandels liefert somit viele verschiedene Versionen von Darstellungen. Dies gilt als bedeutend für die Untersuchung im empirischen Teil. Das Miteinbeziehen von Methoden medialer Aufbereitung hilft journalistische Praktiken zu verstehen. Beispielsweise ist die Inszenierung des Klimawandels mithilfe einer Katastrophenmetapher ein beliebtes Stilmittel.
Das Erkenntnisinteresse des empirischen Teils liegt in der Untersuchung der Dar-stellungen des Klimawandels in Online-Zeitungen aus drei Ländern sowie deren Aufbereitung der Conference of the Parties COP 18 in Doha/Katar. Als Methode wurde die qualitative Inhaltsanalyse bei Artikeln von The Daily Star aus Bangla-desch, Xinhuanet aus China und The New York Times aus den USA angewendet. Die Auswahl dieser Länder beruht auf den Unterschieden in klimapolitischen Ansichten und Betroffenheit beziehungsweise Vulnerabilität durch den Klimawandel. Die Untersuchung zeigt, dass zwar der Klimawandel und COP 18 in den verschiedenen Online-Zeitungen nicht gleich dargestellt werden, aber es durchaus Parallelen gibt. Klimagerechtigkeit und Argumente, die auf Postkolonialer Kritik basieren, wurden beispielsweise in den Ländern von verschiedenen Standpunkten diskutiert.
Abstract
(Englisch)
This thesis deals with the construction and presentation of climate change in the media. The aim is to uncover various reasons of different media presentations of climate change and, as next step, to make media presentations as well as its methods criticisable. The thesis examines the question why and in which ways these constructions differ. While the first part focuses on the theoretical back-ground of climate change, the second part shows an empirical case study.
Constructivism builds the theoretical frame for research: the main assumption is that anthropogenic climate change is happening as a natural phenomenon, but there is a social construct of climate change as well. This social construct is based on the individual perception due to understanding and interpreting. In addition, the explanation of journalistic methods helps to get a broader view of the media background.
This empirical study analyses the presentation of climate change in three different online newspapers from three different countries: The Daily Star from Bangladesh, Xinhuanet from China and The New York Times from the USA. Bangladesh, China and the USA represent very heterogeneous positions in climate politics and are concerned by climate change very differently with regard to the countries’ vulnerability. Research is done by qualitative content analysis and findings are shown in the form of specific categories. As a time frame the Conference of the Parties 18 (COP 18) of the United Nations Framework Convention on Climate Change is chosen since media attention during international conferences is especially high.
As a result it can be summed up that the analysed online newspapers do not pre-sent the same pictures of climate change and of COP 18, but similar ones. Due to several factors like the countries’ individual history, different journalistic traditions or practices and distinct political viewpoints, the articles’ major focus varies signifi-cantly. But even though the standpoints differ clearly, climate justice and a post-colonial argument can be identified as categories of all three online newspapers.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
climate change media COP 18
Schlagwörter
(Deutsch)
Klimawandel Medien COP 18
Autor*innen
Jana Teynor
Haupttitel (Deutsch)
Wandel oder Katastrophe?
Hauptuntertitel (Deutsch)
die mediale Konstruktion und Inszenierung des Klimawandels in ausgewählten Online-Zeitungen aus Bangladesch, China und den USA
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
129 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Petra Dannecker
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines ,
43 Umweltforschung > 43.47 Globale Umweltprobleme
AC Nummer
AC11828487
Utheses ID
27433
Studienkennzahl
UA | 057 | 390 | |
