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Das Prospektwesen im Investmentfondsrecht
Jakub Michalik
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Josef Aicher
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.30817
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29284.17437.286270-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Bei einer Veranlagung in Investmentfonds handelt es sich um eine besondere Art der Geldanlage aus Sicht der Investoren. Durch einen maßgeschneiderten rechtlichen Rahmen für Investmentfonds unterscheidet sich diese Anlageform von den anderen: Sie bietet als eine standardisierte kollektive Veranlagung jedem einzelnen Anleger verglichen mit der Mehrheit der anderen am Markt verfügbaren Produkten ganz klar einen besseren Schutz an. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Darstellung und Analyse des Prospektwesens im Investmentfondsrecht aus österreichischer und europäischer Perspektive. Das erste Kapitel widmet sich den Rechtsgrundlagen und dem Begriff des Investmentfonds. In diesem Teil der Arbeit werden ferner organisatorische Anforderungen an die Verwaltungsgesell-schaften und Verwahrstellen sowie Entschädigungseinrichtungen dargelegt. Die Informa-tionspflichten sowie der Vertrieb der Investmentfondsanteile werden in Kapitel II umfas-send dargestellt. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Wechselwirkung der einschlä-gigen Rechtsrahmen sowie mögliche Haftungsansprüche der Kunden gerichtet. Das an-schließende Kapitel beschäftigt sich mit der mehrschichtigen Aufsicht über die Invest-mentfondsveranlagungen und inkludiert die jüngsten Entwicklungen in der europäischen Aufsichtsstruktur. Das letzte Kapitel stellt zum einen die aktuellen Entwicklungen im Bereich des Prospektwesens und Investmentfondrechts dar. Die Rechtsvorschriften bzgl. des Investmentgeschäfts inkl. Informations- und Vertriebsverpflichtungen haben seit fast 30 Jahren keine ausschließlich nationale Natur mehr, weshalb die angesprochenen Initia-tiven derzeit hauptsächlich auf der EU-Ebene verhandelt werden – mit dem Ziel der Schaffung einer verbesserten Rechtsgrundlage. Der zweite Teil des letzten Kapitels bein-haltet eine zusammenfassende kritische Bewertung der aktuellen Lage und einige Schlussfolgerungen des Autors. Ungeachtet der konkreten künftigen Beschlüsse des Gesetzgebers sollte in Bezug auf das Prospektwesen eine bestimmte Balance zwischen dem reinen Anlegerschutz und der Markttauglichkeit im Vordergrund stehen. Nur so kann die Erfolgsgeschichte der Invest-mentfonds als universales Veranlagungsvehikel fortgesetzt werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Investmentfondsrecht Investmentfonds Prospektwesen Anlegerschutz KID MiFID WAG IKKV InvFG AIFMG
Autor*innen
Jakub Michalik
Haupttitel (Deutsch)
Das Prospektwesen im Investmentfondsrecht
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
173 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Bernahard Raschauer
Klassifikation
86 Recht > 86.25 Bankrecht, Börsenrecht
AC Nummer
AC11333247
Utheses ID
27435
Studienkennzahl
UA | 083 | 101 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1