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Die österreichische Filmförderung 1981 - 2010
Josef Villa
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Friedrich Hausjell
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.30835
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30201.03193.643961-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die österreichische Filmförderung ist eine historisch „junge“ Institution mit klarem Bezug auf das Medium „Film“, welche ab 1981 Strategien und passende Metriken entwickeln musste, um einen effiziente Förderrahmen zu schaffen, der sowohl die künstlerische und ökonomische Entwicklung der österreichischen Filmproduktion durch Beratung, Vermarktung und finanzielle Mittel unterstützt. Der Nachteil der österreichischen Filmschaffenden im europäischen Umfeld lag in der Struktur der österreichischen Filmwirtschaft, nämlich in der Existenz von vielen kleinen, unterkapitalisierten Unternehmen – diese wohl mit hohem Kreativitätspotential – und dem zu Folge der Mangel an österreichischen „big player“ in der europäischen Filmindustrie. Diese Magisterarbeit beschreibt und untersucht die Entwicklung der österreichischen Filmförderung ab 1981, also dem Jahr, wo der Österreichische Filmförderungsfonds (heute Österreichisches Filminstitut) als zentraler Impulsgeber für die österreichische Filmwirtschaft gegründet wurde. Diese Institution wurde als juristische Person des öffentlichen Rechts konstituiert und seine bundesweite Förderungstätigkeit basierte auf dem Filmförderungsgesetz vom November 1980 und den nachfolgenden Novellierungen. Neben dem Österreichischen Filminstitut existieren Institute der Länder zur Film-förderungen und darüber hinaus ein Film/Fernseh-Abkommen mit dem ORF. Diese gesamthafte Analyse evaluiert alle 17 Filmförderungs-Institutionen des Bundes und der Länder in Hinblick auf ihre gesetzlichen Rahmenbedingungen, auch jene der EU, ihre Entscheidungsstrukturen – also der jeweilige institutionelle Aufbau ihrer Gremien – des Weiteren ihre Förderstrategien und daraus abgeleiteten Evaluierungsmodelle, ihre relevanten Wirkungsanalysen sowie Prüfungsempfehlungen (Rechnungshof oder begleitende Kontrolle) und den daraus resultierende Novellierungen und Adaptierungen. Eine neue, wichtige Funktion in der österreichischen Filmförderung wurde mit der Gründung des Österreichischen Filmförderungsfonds geschaffen: die Beratung für kreative Filmschaffende in Hinblick auf die Betriebswirtschaft der Filmproduktion: 107 Standardisierung bei Projektkalkulationen, Orientierung durch Kennzahlen und Benchmarks, Beratung bei komplexen Förderungskonstellationen. Zusammenfassend bilden also die Themenfelder der Entwicklung, die gesetzlichen Aufträge und das politische Umfeld, die gesamthafte Struktur der Filmförderung (natürlich mit Schwerpunkt auf das Österreichische Filminstitut) und deren Effekte als Ableitung statistischer Erfolgsparameter den Umfang dieser Arbeit. Ergänzt wird diese Arbeit mit einer dynamischen Analyse der Veränderungen in Hinblick auf Strategiewechsel, Aufgabenerweiterung oder Reduktion, und Brüche in den ökonomischen oder künstlerischen Evaluationsmodellen für die Förderungen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Österreichische Filmwirtschaft Filmföderung Bund Filminstitut Länderförderung Strategie Referenzfilmförderung
Autor*innen
Josef Villa
Haupttitel (Deutsch)
Die österreichische Filmförderung 1981 - 2010
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
119 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Friedrich Hausjell
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.37 Film, Video
AC Nummer
AC11733904
Utheses ID
27450
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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