Detailansicht

Economic relations between the European Union and Central America
the Association Agreement and its potential impact on Central America
Julia Hüpfl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Stefan Brocza
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.30859
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30100.12369.471269-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im letzten Jahrzehnt ist die Anzahl bilateraler Handelsabkommen und regionaler Integrationsprozesse rapide angestiegen. Dies wird oftmals als Reaktion einzelner Länder auf den durch die Globalisierung ansteigenden Druck und als Möglichkeit ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit in der Weltwirtschaft zu steigern, gesehen. Gleichzeitig fördert es Prozesse der Globalisierung und treibt diese voran. Handel und ausländische Direktinvestitionen spielen dabei eine besondere Rolle und können zu einer ungleichen Verteilung von Wohlstand und Entwicklung führen. Solange dem nicht durch ausgleichende Handelspolitiken entgegengesteuert wird, kann das eine besondere Herausforderung für Entwicklungsländer stellen. Diese Diplomarbeit analysiert die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Zentralamerika im Kontext dieser internationalen systemischen Faktoren. Durch eine vergleichende, multi-disziplinäre Literaturanalyse in Kombination einer Datenanalyse, werden endogene und exogene Gründe untersucht und die potentiellen Auswirkungen des ersten bi-regionalen Assoziationsabkommens zwischen der Europäischen Union und Zentralamerika eingeschätzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die zu erwartenden Gewinne durch den Anstieg von Handel und Investments am Größten in den Sektoren Früchte und Gemüse (hauptsächlich Bananen) in Costa Rica und Panama, elektronische Güter in Costa Rica, El Salvador, Guatemala und Honduras und Textilien in El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua sind. Die Auswirkungen auf den Dienstleistungssektor sind gemischt. Zusammenfassend sind die erwarteten Gewinne durch das Abkommen für Costa Rica am Größten, während Armut am drastischsten in El Salvador und Honduras reduziert wird. Die erwarteten wirtschaftlichen Gewinne für Zentralamerika sind beachtlich, in der Europäischen Union jedoch werden die Auswirkungen vernachlässigbar gering sein. Dies ist ein Hinweis auf die hohe Bedeutung politischer und sozialer Motive, neben wirtschaftlichen Beweggründen.
Abstract
(Englisch)
The last decade witnessed a rise in bilateral trade agreements and regional integration. Both phenomena are often believed to be a reaction to globalization pressures by countries attempting to increase their competitiveness within the global economy thereby reinforcing the very same processes. In this context, trade and foreign investments can lead to an unequal accumulation of wealth and development unless mitigated by complementary trade policies, which poses a particular challenge for developing countries. This paper provides an in-depth analysis of economic and trade relations between the European Union and Central America in regard to these international systemic factors through a comparative study of multi-disciplinary literature in combination with a complementary data analysis. It examines endogenous and exogenous motivational factors and assesses the potential impact of the first bi-regional agreement with the European Union on Central America. The study finds that the expected gains from increased trade opportunities and investments are highest in the sector fruits and vegetables (mostly bananas) in Costa Rica and Panama, electronics in Costa Rica, El Salvador, Guatemala and Honduras and textiles in El Salvador, Guatemala, Honduras and Nicaragua. The effects are mixed in the service sector. Costa Rica is expected to have the greatest gains from the agreement, while poverty will be most significantly reduced in El Salvador and Honduras. These results suggest that the economic benefits will be larger for Central America, while being negligible for the European Union. This implies that political and social motives play an important role next to economic ones.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Association Agreement European Union Central America CACM Trade Investment Development Regional Integration Bi-Regional Agreement
Schlagwörter
(Deutsch)
Assoziationsabkommen Europäische Union Zentralamerika Handel Investments Entwicklung CACM Regionale Integration Bi-Regionales Abkommen
Autor*innen
Julia Hüpfl
Haupttitel (Englisch)
Economic relations between the European Union and Central America
Hauptuntertitel (Englisch)
the Association Agreement and its potential impact on Central America
Paralleltitel (Deutsch)
Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Zentralamerika. Das Assoziationsabkommen und seine potentiellen Auswirkungen auf Zentralamerika.
Paralleltitel (Englisch)
Economic Relations between the European Union and Central America. The Association Agreement and its Potential Impact on Central America.
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
175 S. : graph. Darst., Kt.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Stefan Brocza
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges ,
83 Volkswirtschaft > 83.40 Außenwirtschaft: Allgemeines ,
83 Volkswirtschaft > 83.46 Entwicklungsökonomie ,
89 Politologie > 89.70 Internationale Beziehungen: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.73 Europapolitik, Europäische Union ,
89 Politologie > 89.90 Außenpolitik, Internationale Politik ,
89 Politologie > 89.93 Nord-Süd-Verhältnis
AC Nummer
AC11317682
Utheses ID
27469
Studienkennzahl
UA | 057 | 390 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1