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"... daß der Frieden erhalten bleibe"
antijüdische Gesetzgebung in Ungarn und "Anschluss" Österreichs an NS-Deutschland im Spiegel des "Pester Lloyd"
Gabi Tremmel
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Fritz Hausjell
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.3152
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30394.52543.238070-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit wurde die Berichterstattung der deutschsprachigen ungarischen Tageszeitung Pester Lloyd zum „Anschluss“ Österreichs an NS-Deutschland, zum „1. Judengesetz“ und zum Beginn des Zweiten Weltkrieges diskursanalytisch untersucht. Der erste Teil der Arbeit ist dem theoretischen Rahmen der Untersuchung gewidmet. Dieser stellt zugleich den Kontext dar, in dem die analysierten Diskursfragmente erschienen sind. In einem ersten Schritt wurden die politischen Systeme Ungarns und Österreichs der 1930er Jahre behandelt. Der zweite Schritt setzt sich konkret mit dem Einfluss dieser faschistischen Systeme auf die Presse auseinander. Der Übergang vom Theorie- zum Analyseteil der Arbeit wird im geschichtlichen Abriss zum Pester Lloyd vollzogen. Nach einer kurzen Einführung in die kritische Diskursanalyse sowie der Darstellung des Untersuchungsdesigns werden die Ergebnisse der Arbeit – in chronologischer Reihenfolge der diskursiven Ereignisse – präsentiert: Der Problemkreis „Anschluss“ befasst sich mit Österreichs Situation nach dem „Anschluss“, Ungarns Beziehungen zu seinem neuen Nachbar dem „Deutschen Reich“ und den Folgen, die durch den „Anschluss“ für Europa erwartet werden. Der Diskurs zum „1. Judengesetz“ wird vor allem von zwei Seiten gestaltet: einerseits von der Redaktion des Pester Lloyd in Form von Leitartikeln, andererseits von jüdischen Organisationen, deren Protestschreiben in der Zeitung veröffentlicht werden. Aber auch nicht-jüdische Zusammenschlüsse melden sich im Pester Lloyd zu Wort und wurden in die Untersuchung miteinbezogen. Zur Berichterstattung rund um den Beginn des Zweiten Weltkrieges kann zusammengefasst gesagt werden, dass sich der Pester Lloyd trotz der Verbundenheit Ungarns zu NS-Deutschland mehrheitlich gegen diesen Krieg ausspricht und sich für eine friedliche Lösung einsetzt.
Abstract
(Englisch)
Reports on the anti-Semitic laws in Hungary, the Austrian „Anschluss“ 1938 and the outbreak of World War II published in the German language newspaper Pester Lloyd have been analysed by using the method of Critical Discourse Analysis. The paper can be divided into two parts: the socio-political context of the analysis and the analysis itself, including the presentation of results. The socio-political context covers a) the political systems of Hungary and Austria in the 1930s b) the influence of these fascist systems on the media. After a short history of the newspaper, which was founded in Budapest in 1853, the results are presented in chronological order. The reports on the “Anschluss” have been divided into three groups: - Austria after the “Anschluss” - Hungary and its new neighbouring state - European past and future On the basis of these groups the aftermath of the “Anschluss” has been analysed. The discourse on the first anti-Semitic law has been maintained by - the editorial staff, - the Jewish community and - other organisations Their differing lines of argumentation against this law have been examined. Lastly, the reports on the outbreak of World War II have been analysed. Based on the data of the analysis the Pester Lloyd was actually arguing for a peaceful settlement of the conflicts.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Tageszeitung Pester Lloyd Ungarn Antijüdische Gesetzgebung "Anschluss" Diskursanalyse 1938/39 Faschismus und Presse
Autor*innen
Gabi Tremmel
Haupttitel (Deutsch)
"... daß der Frieden erhalten bleibe"
Hauptuntertitel (Deutsch)
antijüdische Gesetzgebung in Ungarn und "Anschluss" Österreichs an NS-Deutschland im Spiegel des "Pester Lloyd"
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
271 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Fritz Hausjell
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.01 Geschichte der Kommunikationswissenschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.33 Pressewesen
AC Nummer
AC07721633
Utheses ID
2747
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1