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Pharmakologisches Profil eines neu synthetisierten Triazol-Derivats (MGtr1) an isolierten Meerschweinchenorganen
Lisa-Maria Jirasko
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Christian Studenik
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.31137
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30495.93660.857263-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Während dieser Diplomarbeit wurde die die biologische Wirkung der Testsubstanz MGtr1 an isolierten Organen von Meerschweinchen getestet. Für die Versuche wurden sowohl glatt-muskuläre Organe (Arteria pulmonalis, Aorta descendens, terminales Ileum) als auch Teile der Herzmuskulatur (Artrium dextrum, Musculus papillaris) verwendet. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, wurden von jedem Organ mindestens 4 vergleichbare Werte ermittelt. Die zu untersuchende Substanz wurde nach Erreichen des Steady-State in einer Konzentration von 3 µmol/l zugegeben. Nach dem jeweiligen Verstreichen von 45 Minuten wurde erneut Substanz zugefügt um die jeweiligen Konzentrationen von 10, 30 und 100 µmol/l im Organbad zu erhalten. Nach Zugabe der letzten Substanzmenge wurde der Versuch nach Ablauf von weiteren 45 Minuten beendet und die Ergebnisse ausgewertet. Am rechten Vorhof wurde der Einfluss von MGtr1 auf die Chronotropie untersucht. Versuche am Papillarmuskel waren notwendig um die Wirkung auf die Inotropie zu ermitteln. An der Aorta, der Pulmonalarterie und dem Darm wurde eine Änderung der Kontraktionskraft untersucht. Die Substanz MGtr1 führte bei allen glatt-muskulären Organen zu einer Dilatation. Am stärksten war die Abnahme der Kontraktionskraft am terminalen Ileum ausgeprägt. Es wurde hier ein EC50-Wert von 19,5 µmol/l erreicht. Auch durch die dilatierende Wirkung auf die Pulmonalarterie wurde ein EC50-Wert von 38 mmol/l ermittelt. Die Dilatation der Aorta betrug am Ende der Versuche einen mittleren Wert von -48,18 ± 3,81%. Auf die Herzmuskelpräparate hatte MGtr1 kaum eine Wirkung. Es wurde eine Abnahme der Schlagfrequenz von 19,15 ± 6,31% beim Vorhof und eine Abnahme der Kontraktionskraft um 2,18 ± 2,68% beim Papillarmuskel beobachtet. Um den möglichen Wirkmechanismus von MGtr1 genauer zu untersuchen wurden weitere Versuche am Darm gemacht. Dabei wurde der Antagonist Glibenclamid eingesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die ATP-abhängigen Kaliumkanäle nur zum Teil am Zustandekommen der Wirkung der Testsubstanz MGtr1 beteiligt sind und wahrscheinlich auch noch andere Wirkmechanismen eine Rolle spielen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Papillarmuskel rechter Vorhof terminales Ileum Aorta Arteria pulmonalis Kontraktionsmessung Triazol-Derivat Meerschweinchen
Autor*innen
Lisa-Maria Jirasko
Haupttitel (Deutsch)
Pharmakologisches Profil eines neu synthetisierten Triazol-Derivats (MGtr1) an isolierten Meerschweinchenorganen
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
58 S. : Ill., graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Studenik
Klassifikation
44 Medizin > 44.40 Pharmazie, Pharmazeutika
AC Nummer
AC11336113
Utheses ID
27697
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
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