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Die Gemeindestrukturreform in der Steiermark
eine Analyse aus Sicht der Raumordnung am Beispiel der Region Neumarkt
Petra Perwein
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Betreuer*in
Hans-Heinrich Blotevogel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.31147
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30318.45279.423459-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen dieser Arbeit werden, am Beispiel der Region Neumarkt, die zu erwartenden räumlichen Auswirkungen der politisch eingeleiteten Gemeindestrukturreform in der Steiermark untersucht, um diese abschließend aus Sicht der Raumordnung bewerten zu können. Der empirische Teil der Arbeit beinhaltet eine Strukturanalyse der Gemeinden im Untersuchungsgebiet, welche aufbaut auf eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Zentrale-Orte-Konzept, das eine wichtige Grundlage in der Planung der Reform darstellte, sowie mit der Diskussion rund um eine „optimale“ Gemeindegröße. Weiters werden Meinungen und Argumente von ExpertInnen und AkteurInnen im Rahmen einer SWOT-Analyse zusammenfassend dargestellt. In Anlehnung an die Theorie politisch-raumwirksamen Handelns nach REUBER (1999), findet zudem auch eine komprimierte geographische Konfliktanalyse Eingang in die Arbeit. Die Untersuchungen zeigen, dass sich für die Raumordnung, durch großräumiges Denken, Vorteile ergeben, welche etwa die Beseitigung von zwischengemeindlicher Standortkonkurrenz sowie ein besseres Nutzungspotenzial der vorhandenen Fläche betreffen. Außerdem zeigt sich, dass die, für die Auslastung wichtiger kommunaler Versorgungseinrichtungen, welche wiederum die Qualität der Gebietseinheiten maßgeblich mitdefinieren, erforderliche Mindestgemeindegröße (nach EinwohnerInnenzahl), in keiner der Gemeinden im Untersuchungsgebiet gegeben ist. Die Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist, aus Sicht der Raumordnung, in ihren Überlegungen und Ansätzen schließlich als positiv zu bewerten. Die Umsetzung eines solchen Vorhabens auf politischer Ebene erscheint hingegen als ungeeignet. Die damit in Verbindung stehenden politischen Konflikte überdecken die eigentliche Bedeutsamkeit der Reform und beeinflussen die Akzeptanz des Projektes negativ.
Abstract
(Englisch)
In this master thesis, the expected spatial impacts of the politically initiated municipal structural reform in Styria (Austria) are studied on the example of the Neumarkt region, with the aim to evaluate the project from the perspective of spatial planning. The empirical part of the thesis contains a structure analysis of the municipals in the studied region that is based on a theoretical discussion of the central place concept as well as on a discussion around an “optimal” size of municipals. Furthermore, opinions and arguments of experts and stakeholders are summarized within the framework of a SWOT analysis. Based on the theory of political-space effective action by REUBER (1999), the thesis also includes a compressed geographical conflict analysis. The research shows that large-scale thinking brings benefits for spatial planning, for example there is no more site competition between municipals and new potential for land use of the existing area. Furthermore, the results show that the municipals in the studied region do not have the required minimal size (measured by the number of inhabitants), which can be calculated by the minimum utilization of care facilities. The considerations and approaches of the municipal structural reform in Styria are finally considered to be positive from the perspective of spatial planning. The implementation of such a project on the political level, however, appears to be inappropriate. Related political conflicts may cover the actual significance of the reform and influence the acceptance of the project in a negative way.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
municipal structural reform territorial reform municipal amalgamation optimal size of municipals central place interrelations
Schlagwörter
(Deutsch)
Gemeindestrukturreform territoriale Gebietsreform Gemeindefusion optimale Gemeindegröße zentralörtliche Verflechtungen
Autor*innen
Petra Perwein
Haupttitel (Deutsch)
Die Gemeindestrukturreform in der Steiermark
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse aus Sicht der Raumordnung am Beispiel der Region Neumarkt
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
94, XI S. : Ill., graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hans-Heinrich Blotevogel
Klassifikationen
74 Geographie > 74.79 Raumordnung, Städtebau: Sonstiges ,
88 Verwaltungslehre > 88.13 Kommunalverwaltung
AC Nummer
AC11449915
Utheses ID
27706
Studienkennzahl
UA | 066 | 857 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1