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Langzeitanalyse des Einflusses von Temperatur- und Niederschlagsänderungen auf blitzbedingte Brände im Kernland der USA
Jürgen Homm
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Betreuer*in
Christine Embleton-Hamann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.31153
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29923.12091.518463-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Feuer ist ein globales Phänomen, dessen Nutzen bereits seit der Altsteinzeit bekannt ist. Es beeinflusst globale Ökosystemmuster und –prozesse, Vegetationszusammensetzung und –verteilung, den Kohlenstoffkreislauf und nicht zuletzt das Klima. Das Klima wiederum beein-flusst seinerseits die geographische Verteilung von Bränden und die Brandaktivität. In den Wäldern der USA stellt Feuer einen der größten Störfaktoren dar. Die Struktur und Zusam-mensetzung von Wäldern werden durch sogenannte Feuerregime beeinflusst. Diese werden wiederum durch anthropogene Eingriffe und Umweltveränderungen geprägt. Brände, ob-gleich natürlichen oder anthropogenen Ursprungs, können sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben. In Ökosystemen spielen Brände oft eine wichtige ökologische Rolle, indem sie biogeochemische Kreisläufe aufrechterhalten und die Biodiversität fördern. Sie können auch destruktive Auswirkungen haben (z.B. Biodiversitätsverlust und Degradation). Brände werden in erster Linie durch Menschen verursacht. Zu den wichtigsten natürlichen Auslösern gehören Blitze. In der vorliegenden Arbeit wird der Einfluss von Temperatur- und Niederschlagsänderungen auf Brände, die durch Blitze verursacht wurden, im Kernland der USA untersucht. Zwischen 1980 und 2012 konnte ein genereller Anstieg der Brandhäufigkeit und der dadurch verbrannten Flächen festgestellt werden. Von verschiedenen Autoren wird selbst unter moderaten Klimawandelszenarien eine Zunahme der Brandaktivität bis zum Ende des 21. Jahrhunderts prognostiziert. Die Brandaktivität ist zudem einer starken zeitli-chen und räumlichen Variabilität unterlegen.
Abstract
(Englisch)
Fire is a global phenomenon, which is being used since the Old Stone Age. It affects global ecosystem patterns and processes, the composition and distribution of vegetation, the car-bon cycle and the climate. The climate itself affects the distribution of fire and fire activity. Fire is one of the major disturbing factors in the United States forests. Forest structure and composition is determined by fire regimes, which are influenced by human actions and envi-ronmental change. Fires have positive or negative effects. In some ecosystems fires play an important ecological role by maintaining biogeochemical cycles and stimulating the biodiversity. In other ecosystems fires can be destructive (e.g. diversity loss or degradation). Fires are primarily caused by humans. The major natural cause of fire is lightning. This master thesis examines the influence of temperature and precipitation change in the conterminous USA on lightning fire. Between 1980 and 2012 there was a general increase of lightning fires and areas burned in the USA. In addition, different studies project a further increase of fire activity by the end of the 21st century even under moderate climate scenarios. Furthermore there is a strong temporal and spatial variability of fire activity.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
fire USA climate change fire activity
Schlagwörter
(Deutsch)
Brände USA Klimawandel Feuer
Autor*innen
Jürgen Homm
Haupttitel (Deutsch)
Langzeitanalyse des Einflusses von Temperatur- und Niederschlagsänderungen auf blitzbedingte Brände im Kernland der USA
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
176 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christine Embleton-Hamann
Klassifikationen
38 Geowissenschaften > 38.09 Physische Geographie ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.25 Nordamerika
AC Nummer
AC11450477
Utheses ID
27712
Studienkennzahl
UA | 066 | 855 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1