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Plurizentrik im Deutschunterricht?
eine empirische Untersuchung bei Wiener UnterrichtspraktikantInnen
Klaus Redl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
İnci Dirim
DOI
10.25365/thesis.31243
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30439.66837.511969-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit setzt sich mit der Plurizentrik aus innerösterreichischer Sicht auseinander, mit anderen Worten, wie Lehrende in Österreich mit dem Umstand umgehen, dass es in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedliche standardsprachliche Normen gibt. Da die Plurizentrik im Deutsch als Muttersprache-Unterricht ein eher wenig beforschtes Feld ist – die meisten jüngeren Untersuchungen sind auf Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache gerichtet – wurde versucht durch eine empirische Pilotstudie einen kleinen Beitrag zur weiteren Erforschung dieses Themenkreises zu leisten.
Konkret lautet die der Untersuchung zugrunde liegende Forschungsfrage: Welche Rolle spielen die unterschiedlichen Standardvarietäten der deutschen Sprache für UnterrichtspraktikantInnen des Fachs Deutsch an Wiener allgemein bildenden höheren Schulen? Um diese Frage zu beantworten, wurde bei der genannten Zielgruppe im Frühjahr 2012 eine Fragebogenerhebung durchgeführt, deren Ergebnisse in bestehende soziolinguistische Erkenntnisse eingeordnet wurden.
Die zentralen, nach der Durchsicht, der bisher auf diesem Gebiet getätigten Forschung, formulierten Hypothesen, konnten dabei weitestgehend bestätigt werden. So konnte gezeigt werden, dass ein Großteil der BefragungsteilnehmerInnen nur eine sehr grobe Vorstellung von den verschiedenen Varietäten der deutschen Sprachen hat und ob dieser Norm-Unsicherheit größtenteils unsystematisch korrigiert. Darüber hinaus wird im Unterricht kaum ein bewusster und reflektierter Umgang mit den soziolinguistischen Varietäten betrieben. Dies ist unter anderem auf die fehlende Thematisierung der Varietäten in den verwendeten Lehrwerken, der LehrerInnenaus- und -fortbildung sowie den Lehrplänen zurückzuführen.
Genau an diesen Punkten müsste allerdings angesetzt werden, um für zukünftige SchülerInnengenerationen eine intensive und zielgerichtete Auseinandersetzung mit der eigenen Sprache – die doch Dreh- und Angelpunkt der Identität ist – zu ermöglichen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Plurizentrik Plurizentrismus UnterrichtspraktikantInnen Varietäten AHS Deutsch als Muttersprache-Unterricht
Autor*innen
Klaus Redl
Haupttitel (Deutsch)
Plurizentrik im Deutschunterricht?
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine empirische Untersuchung bei Wiener UnterrichtspraktikantInnen
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
142 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
İnci Dirim
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.20 Soziolinguistik: Allgemeines ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.09 Deutsche Sprache
AC Nummer
AC11339134
Utheses ID
27781
Studienkennzahl
UA | 066 | 814 | |
