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Schlingensiefs Animatograph
Beobachtung eines künstlerischen Langzeitprojekts von Christoph Schlingensief
Roman Christian Berka
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Friedrich Teja Bach
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.382
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29869.29091.945165-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschreibt das künstlerische Langzeitprojekt „Der Animatograph“ von Christoph Schlingensief (geb. 1960), der sich als Film-, Theater- und Opernregisseur, Aktions- und bildender Künstler in verschiedenen künstlerischen Feldern bewegt. Um den für sein Werk zeitlich wie inhaltlich fließend verlaufenden Werkgrenzen gerecht zu werden, wird rund um die Beschreibung des „Animatographen“ und seine verschiedenen Stationen analog zu Schlingensiefs Arbeitsweise ein Netz aus Bezügen geknüpft, die den „Animatographen“ im Fluss der Schlingensief-Projekte als entscheidenden Werkabschnitt erscheinen lassen, mit dem sich der Künstler maßgeblich den Museumsraum für seine Arbeit erschließt. Die vorliegende Arbeit unternimmt erstmals den Versuch, Schlingensiefs künstlerischen Weg hin zur bildenden Kunst nachzuzeichnen. Die in den letzten Jahren entwickelte Form der animatographischen Installation ermöglicht Schlingensief auf ideale Weise, frühere und aktuelle Projekte sowie all die künstlerischen Felder, in denen er sich bewegt, in einem Gesamtwerk zu integrieren. Er hat mit dem „Animatographen“ nicht nur endgültig in den Museumsraum, sondern auch zu einer ureigenen künstlerischen Ausdrucksform gefunden, mit der er sich Experimentierfelder offenhalten und dem traditionellen Kunstbetrieb, sei es Film, Theater, Oper oder bildende Kunst, auch künftig immer wieder entkommen kann.
Abstract
(Englisch)
This work describes the long-term artistic project “The Animatograph” by Christoph Schlingensief (born 1960), who moves in various artistic fields as a film, theatre and opera director and as an action artist and fine artist. In accordance with the fluid limits of his work, both in terms of time and content, analogue to Schlingensief’s working method, a network of references is established around the description of “The Animatograph” and its several stations, which in the flow of Schlingensief’s projects make “The Animatograph” appear the decisive stage with which the artist opens up museum space for his work. This study is the first attempt to trace Schlingensief’s artistic path towards fine art. The form of animatographic installation developed in recent years enables Schlingensief to integrate into a complete work earlier and current projects, as well as all the artistic fields in which he moves. With “The Animatograph” he not only conclusively found his way to museum space but also to his very own form of artistic expression which enables him to keep open experimental fields and escape traditional forms of art, also repeatedly in future, whether it be film, theatre, opera or fine art.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Schlingensief Animatograph fine art film performance action opera
Schlagwörter
(Deutsch)
Schlingensief Animatograph bildende Kunst Film Performance Aktion Oper
Autor*innen
Roman Christian Berka
Haupttitel (Deutsch)
Schlingensiefs Animatograph
Hauptuntertitel (Deutsch)
Beobachtung eines künstlerischen Langzeitprojekts von Christoph Schlingensief
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
169 Bl.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Friedrich Teja Bach
Klassifikationen
20 Kunstwissenschaften > 20.06 Kunstphilosophie, Kunsttheorie ,
20 Kunstwissenschaften > 20.10 Kunst und Gesellschaft ,
20 Kunstwissenschaften > 20.31 Bildende Künstler
AC Nummer
AC06648388
Utheses ID
278
Studienkennzahl
UA | 315 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1