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Essential oils as "a cry for help"
a review
Christine Zitzelsberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Gerhard Buchbauer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.31373
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29704.05983.821653-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Dieser Bericht ist ein Update einer kürzlich veröffentlichten Arbeit. Es wird immer wieder Bezug auf diese Arbeit genommen und die neuesten Erkenntnisse über indirekte Abwehrmechanismen der Pflanzen werden hinzugefügt. Herbivor-induzierte Pflanzenduftstoffe (HIPVs) und ihre Wirkungen auf die dritte trophische Ebene, welche Räuber und Parasitoide umfasst, werden in diesem Bericht behandelt. Die Tatsache, dass Pflanzen keine passiven Individuen sind, wird anhand mehrerer Studien bestätigt. Pflanzen können Signale in ihrer Umwelt wahrnehmen und auf diese mittels ihrer morphologischen, physiologischen und verhaltensbezogenen Plastizität reagieren. Plastizität erlaubt es Pflanzen ihre Abwehrkräfte auf momentane und bevorstehende Gefahren, die von Herbivoren ausgehen, anzupassen. Der „Hilfeschrei“ der Pflanzen wird auch aus der Sicht der carnivoren Insekten betrachtet, welche entscheidende Informationen durch die komplexen flüchtigen Mischungen erhalten. Außerdem werden die wichtigsten Methoden präsentiert, mit denen man das Verhalten der Carnivoren auf HIPVs nicht nur im Labor, sondern auch im Freiland untersuchen kann. Manipulationen der Pflanzen durch Ausschaltung oder übermäßige Expression von Genen können dabei helfen, Mechanismen der indirekten Abwehr zu verstehen. Verschiedene Beispiele der indirekten Pflanzenabwehr zeigen, dass HIPVs in der biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden könnten. Dadurch kann möglicherweise der Einsatz von synthetischen Pestiziden, welche die Umwelt stark belasten, in Zukunft reduziert werden.
Abstract
(Englisch)
This work is an update of a recently published review and is consistently referred to this article and recent findings about plants’ indirect defence are added on. Herbivore induced plant volatiles (HIPVs) and their effects on the third trophic level that involves predators and parasitoids are discussed in this review. The fact that plants are not passive individuals is confirmed on the basis of several studies. Plants can perceive and respond to cues in their environments with plastic morphological, physiological and behavioural traits. Plasticity allows plants to tailor their defences to their current and expected risks caused by herbivores. The “cry for help” of plants is also observed from the carnivores’ point of view. The volatile mixture contains crucial information for decisions of carnivorous insects. Furthermore, the most important methods to examine the behavioural response of carnivorous insects to HIPVs are presented not only in laboratory set ups but also in the field. Manipulations of plants by silencing genes or overexpressing genes can help to understand mechanisms of indirect defence. Various interesting examples of indirect defence reveal the possibility to use HIPVs in biological control. Therefore, the application of synthetic pesticides, that pollute the environment, may be reduced in the future.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Essential oils Indirect defence of plants Herbivore induced plant volatiles Biological control
Schlagwörter
(Deutsch)
Ätherische Öle Indirekte Abwehrmechanismen der Pflanzen Herbivorinduzierte Pflanzenduftstoffe Biologische Schädlingsbekämpfung
Autor*innen
Christine Zitzelsberger
Haupttitel (Englisch)
Essential oils as "a cry for help"
Hauptuntertitel (Englisch)
a review
Paralleltitel (Deutsch)
Ätherische Öle als "Hilfeschrei": ein Review
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
69 S. : Ill., graf. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Gerhard Buchbauer
Klassifikationen
35 Chemie > 35.66 Terpene, Steroide, Alkaloide ,
42 Biologie > 42.36 Parasitologie ,
42 Biologie > 42.75 Insecta
AC Nummer
AC11415758
Utheses ID
27896
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
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