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Neoliberalismus - Demokratie - Hochschulpolitik
Robert Müller
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Karl Ucakar
DOI
10.25365/thesis.31498
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30112.88841.443154-6
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Ideologie des Neoliberalismus, welche den deregulierten Finanzkapitalismus forciert und eine staatlich-politische Regulierung ablehnt, hat auch vor der österreichischen Hochschulpolitik nicht Halt gemacht. In der vorliegenden Masterarbeit wird der Frage nachgegangen, welche Bereiche des Hochschulwesens von der Ideologisierung des Marktradikalismus besonders betroffen sind. Diese Schlussfolgerungen werden verknüpft mit der Forschungsfrage „Inwiefern ist, am Beispiel der österreichischen Hochschulpolitik, neoliberale Politikgestaltung mit Demokratie vereinbar?“ Die Neoliberalisierung des österreichischen Hochschulwesens hatte auch einen grundlegenden Einfluss auf den Bildungs- bzw. Wissenschaftsbegriff. Bildung und Wissenschaft werden nicht mehr als reflexive, aufklärerische, sondern als systemintegrierende und hegemoniestabilisierende Elemente betrachtet. Sowohl aus dem postdemokratischen, als auch aus dem radikaldemokratischen Blickwinkel ist in der Hinsicht eine Entdemokratisierung festzustellen, da durch die Neoliberalisierung des Hochschulwesens, zumindest tendenziell, eine antipluralistische Politik für eine ökonomisch privilegierte Elite betrieben wird.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Neoliberalismus Postdemokratischer Ansatz Radikaldemokratischer Ansatz Hochschulwesen Ökonomisierung der Hochschulbildung
Autor*innen
Robert Müller
Haupttitel (Deutsch)
Neoliberalismus - Demokratie - Hochschulpolitik
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
134 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karl Ucakar
AC Nummer
AC11587295
Utheses ID
28002
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
