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Notizentechnik und Notizenlehre
eine Befragung am Zentrum für Translationswissenschaft
Timea Molnar
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Betreuer*in
Franz Pöchhacker
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.31531
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29750.03129.766660-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Thema der vorliegenden Masterarbeit ist die Notizentechnik und ihre Vermittlung am Institut für Translationswissenschaft. Die Notizentechnik stellt ein Kernelement des konsekutiven Dolmetschmodus dar, auf den derzeit noch immer nicht gänzlich verzich-tet werden kann. Durch die Pioniere im Bereich der Notationslehre (Rozan und Matyssek), sowie anhand aktueller Forschungsbeiträge und Publikationen konnte gezeigt werden, dass das Thema Notation und Notizentechnik noch immer nicht erschöpft ist. Auch ein Blick auf die aktuellen Studienpläne ausgewählter Hochschulen bzw. Universitäten zeigte, dass nahezu alle deutschsprachigen Bildungsinstitute die Notationslehre durch eine eigens dafür geschaffene Lehrveranstaltung in den Studienplan aufgenommen haben. Lediglich die englischsprachigen Bildungseinrichtungen und das Wiener Institut bedienen sich eines impliziten Vermittlungsweges innerhalb der Konsekutivdolmetsch-Übungen selbst oder durch eine Lehrveranstaltung im Bachelor-Studium. Das Kernelement dieser Masterarbeit stellt der Fragebogen dar, welcher im Lau-fe des Wintersemesters 2012/2013 (14. - 24.01.2013) an die StudentInnen des Master-studiums Konferenz- bzw. Dialogdolmetschen verteilt wurde. Es galt zu überprüfen, inwieweit es eine Einführung in die Notizentechnik in den Konsekutivdolmetsch-Übungen gab, ob sie generell geübt wird bzw. ausreichend Aufmerksamkeit erhält. Da-rüber hinaus galt es auch, die persönliche Meinung der Studierenden selbst zu erfassen. Die Ergebnisse der Auswertung zeigen deutlich, dass, obwohl es in den meisten Fällen eine einweisende Einführung zum Thema Notizentechnik in den Übungen gab, der Notation zu wenig Aufmerksamkeit, sei es durch das aktive Üben in den Konsekutivdolmetsch-Stunden, zukommt und deshalb noch Raum für Verbesserungs- bzw. Optimierungsmöglichkeiten gegeben ist. Auch der Wunsch seitens der Studierenden nach einer eigenen Lehrveranstaltung zur Vermittlung eines sprachunabhängigen Notationssystems wurde nicht nur durch die persönlichen Kommentare, sondern auch durch die Auswertung der diesbezüglich gestellten Fragen deutlich. Der Trugschluss, dass die Notizentechnik bereits im Bachelor-Studium Transkulturelle Kommunikation vermittelt wurde, konnte anhand der Ergebnisse nahezu bewiesen werden. Die diesbezüglichen im Resümee geäußerten Empfehlungen für die Zukunft greifen Großteils die Wünsche und Anregungen der Studierenden auf.
Abstract
(Englisch)
The focus of this master thesis is about note-taking and its intermediation at the institute for translation studies. Note-taking is a crucial element of consecutive interpreting and it still cannot be refrained from. Pioneers in the field of note-taking like Rozan and Matyssek, as well as empirical researches and publications showed that this subject is not closed. The comparison of the current curricula of several universities revealed that almost every German-speaking university and college has a note-taking lecture. Only the English-speaking educational institutions and the institute for translation studies in Vienna have rather implicit ways of teaching notation skills in the consecutive classes itself or by classes in the bachelor studies. The main part of the master thesis is the evaluation of the questionnaire, which was handed out to the students from the 14th till the 24th of January in the winter semester 2012/2013. With the permission of the professors, all students of the master degree were asked to fill in the questionnaires before, after or during the indicated consecutive interpreting classes. The main point was to examine if there has been an introduction to the note-taking system, if note-taking has been adequately practiced respectively gained enough attention in the consecutive classes. Furthermore the students’ personal, subjective opinions and views should be collected. The results of the analysis clearly demonstrate that even though there has been an introducing implementation regarding the topic of note-taking during the consecutive classes, note-taking itself did not receive enough attention as it has not been properly practiced during classes. Consequently there is still need for improvement. In fact, students stated in their personal comments as well as in the asked question in the survey that they would be grateful for a separate course which teaches a note-taking system independent of any language. The theory which implicated that note-taking has been or is thought in the bachelor studies has almost been disproved. Recommendations for the future regarding this particular matter have been made in the conclusion chapter. These recommendations also comprise the suggestions and wishes of the students.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
consecutive interpreting note-taking questionnaire
Schlagwörter
(Deutsch)
Konsekutivdolmetschen Notizen Notation Umfrage
Autor*innen
Timea Molnar
Haupttitel (Deutsch)
Notizentechnik und Notizenlehre
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Befragung am Zentrum für Translationswissenschaft
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
120 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Franz Pöchhacker
Klassifikationen
06 Information und Dokumentation > 06.00 Information und Dokumentation: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.00 Einzelne Sprachen und Literaturen allgemein
AC Nummer
AC12002784
Utheses ID
28032
Studienkennzahl
UA | 065 | 342 | 381 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1