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Chancen und Probleme staatlicher Programme zur Hungerbekämpfung
das Beispiel Pacto Hambre Cero in Guatemala
Sarah Stiefenhofer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Stefan Kron
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.31537
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29464.83043.838760-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Chancen und Problemen, die sich durch die Einführung des Nationalen Programmes zur Bekämpfung von Unterernährung, dem “Pacto Hambre Cero”, in Guatemala hinsichtlich einer Verbesserung der food security ergeben. Der “Pacto Hambre Cero” basiert auf dem Konzept der food security der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Guatemala gehört zu den Ländern mit der höchsten Unterernährung weltweit, welche ihre Wurzeln in der tragischen Vergangenheit Guatemalas hat. Dieses Land hatte vor und nach dem schier endlos scheinenden Bürgerkrieg mit zahlreichen gesellschaftlichen Problemen zu kämpfen. Die bereits bestehenden Ungleichheiten innerhalb der guatemaltekischen Gesellschaft wurden während dieser schrecklichen Zeit noch maßgeblich verstärkt, im Speziellen das Problem der Unterernährung in indigenen Gemeinschaften. Seit dem Ende des Bürgerkrieges 1996 versucht die guatemaltekische Regierung diese Probleme mittels zahlreicher politischer Maßnahmen in Angriff. Im Jahr 2012 wurde von der Regierung unter dem Präsidenten Pérez Molina das Programm “Pacto Hambre Cero” entwickelt und implementiert, um sich dem massiven Problem der Unterernährung zu widmen und diese zu bekämpfen. Das Hauptanliegen der Autorin ist es, den Zugang dieses neuen nationalen Programmes zum Thema food security innerhalb Guatemalas nachvollziehbar darzulegen. Dabei wird auf mögliche Chancen aber auch Probleme eingegangen, die sich durch die Konzeption des Pacto Hambre Ceros für die Bevölkerung Guatemalas ergeben. In dieser frühen Phase der Implementierung des Programmes ist es jedoch äußerst schwierig, dessen tatsächliche Auswirkungen zu ermessen, weshalb es von großer Wichtigkeit ist, die Nachhaltigkeit und Langlebigkeit des Programmes abzuschätzen; zwei Aspekte, die in der vorliegenden Arbeit ebenso berücksichtigt werden. Mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring analysiert und vergleicht die Autorin die Faktoren des Programmes „Hambre Cero“ mit den Indikatoren des food security-Programmes der FAO.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
FAO Guatemala Hambre Cero Ernährung Ungleichheit Staat Partido Popular
Autor*innen
Sarah Stiefenhofer
Haupttitel (Deutsch)
Chancen und Probleme staatlicher Programme zur Hungerbekämpfung
Hauptuntertitel (Deutsch)
das Beispiel Pacto Hambre Cero in Guatemala
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
122 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stefan Kron
Klassifikation
71 Soziologie > 71.19 Sozialstruktur: Sonstiges
AC Nummer
AC12002645
Utheses ID
28038
Studienkennzahl
UA | 057 | 390 | |
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