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Grünes Wachstum in der Europäischen Union
Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung innerhalb des Wachstumsparadigmas
Csilla Sophia Königswieser
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Alejandro Cuñat
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.31567
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29783.87839.220859-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Frage ob die Strategie „grünen Wachstums“, wie sie von Europäischen Union vertreten wird, die Einhaltung der ökologischen Grenzen garantieren kann. Der Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und den damit einhergehenden negativen Einflüssen auf die Ökosysteme steht heute weitgehend außer Frage. Der Klimawandel, der Verlust der Artenvielfalt, die Degradierung von Böden und Ressourcenknappheit gehören dabei zu den wichtigsten Problemen, die auf das industrielle Produktions- und Konsummodell zurückzuführen sind. Seit Ende der 1980er Jahre wird deswegen das Leitbild einer „nachhaltigen Entwicklung“ diskutiert und ist mittlerweile ein anerkanntes Ziel der internationalen Staatengemeinschaft. Die Steigerung der Ressourceneffizienz, der Einsatz erneuerbarer Energiequellen, technologische Innovationen und die monetäre Bewertung natürlichen Kapitals bilden dabei die Eckpfeiler „grünen Wachstums“. Ausgehend von der Kritik ökologischer Ökonomen an den konventionellen Bearbeitungsstrategien sollen die Grenzen heutiger Nachhaltigkeitspolitik aufgezeigt werden. Viele ökologische Ökonomen sind der Ansicht, dass es nicht möglich ist den Ressourcenverbrauch und die negativen Einflüsse auf die Umwelt durch technologische Innovationen soweit zu reduzieren, dass die Funktionsfähigkeit der Ökosysteme erhalten bleibt. Vor allem dann nicht, wenn das Wirtschaftssystem weiter wachsen soll. Gleichzeitig wird dargestellt, dass die Expansion des Wirtschaftssystems für sein Funktionieren von grundlegender Bedeutung ist. Darüber hinaus bestehen erhebliche Zweifel darüber, ob das Wirtschaftswachstum in den Industrieländern zu einer signifikanten Erhöhung des gesellschaftlichen Wohlstandes beiträgt. Dieser Widerspruch ist kennzeichnend für die Debatte über eine nachhaltige Entwicklung. Anhand der Analyse der europäischen Nachhaltigkeitsstrategie soll nachgewiesen werden, dass dieser Widerspruch nicht aufgelöst werden kann. Vor diesem Hintergrund sollen Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung innerhalb des Wachstumsparadigmas aufgezeigt werden, ohne die ökologischen und sozialen Unvereinbarkeiten aus den Augen zu verlieren.
Abstract
(Englisch)
This thesis deals with the question whether the „green growth strategy“, as currently supported by the European Union, is able to respect the ecological limits. The connenction between economic growth and its negative impacts on ecosystems is largly undisputed today. Climate change, biodiversity loss, soil degradation and dwindling resources present the most urging problems which can all be traced back to the modern industrial production and consumption model. Since the late 1980s „sustainable development“ is being discussed as a guiding principle. Today it is a legally recognised objective of the international community. Increasing resource efficiency, use of renewable energy sources, technological innovation and the monetarisation of natural capital are the cornerstones of a green growth strategy. Based on the critique by ecological economists this thesis tries to point out the limits of conventional strategies to deal with said issues. Many ecological economists argue that it is not possible to reduce resource consumption und the negative environmental impacts through technological innovation enough to preserve the ecosystems‘ functional capabilities. Especially if this goes hand in hand with economic growth. It will also be shown that the continuous expansion of the economic system is a crucial factor for its very functioning. Further more, it can doubted that economic growth in the industrialised countries leads to a significant increase in social well-being. These contradictions are characteristic for today‘s sustainable development debate. By analysing the european sustainable development strategy it will shown, that this contradiction cannot be resolved. Against this background possibilities for sustainable development within the growth paradigm, that do not blend out the social and ecological conflicts, will be sketched out.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
green growth sustainable development sustainability growth theory ecological economics
Schlagwörter
(Deutsch)
Grünes Wachstum nachhaltige Entwicklung Nachhaltigkeit Wachstumstheorie ökologische Ökonomie Europäische Union
Autor*innen
Csilla Sophia Königswieser
Haupttitel (Deutsch)
Grünes Wachstum in der Europäischen Union
Hauptuntertitel (Deutsch)
Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung innerhalb des Wachstumsparadigmas
Paralleltitel (Englisch)
Green Growth in the European Union - Possibilities of Sustainable Development within the Growth Paradigm
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
147 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Alejandro Cuñat
Klassifikationen
43 Umweltforschung > 43.33 Umweltfreundliche Nutzung natürlicher Ressourcen ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges ,
83 Volkswirtschaft > 83.30 Wirtschaftsentwicklung, Wirtschaftsstruktur: Allgemeines
AC Nummer
AC11452729
Utheses ID
28068
Studienkennzahl
UA | 057 | 390 | |
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