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Binding characteristics of different plant lectins to endothelial cells and erythrocytes for drug delivery purposes
Martina Führinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Franz Gabor
DOI
10.25365/thesis.31587
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29529.27756.907754-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Lektinbindungsmuster von Endothelzellen bei 4°C, vor und nach TNF-α-induzierter Entzündung, an HUVEC, HUVECtert und HMEC ergab eine sättigbare Lektinbindung an den Zellmembranen, wobei WGA und UEA-I die höchste Bindungsrate und Spezifität mit > 90% aufweisen. Aktivierung bewirkt nur eine geringfügige Erhöhung der Zell-Lektin Wechselwirkung bei HUVEC mit WGA bzw. bei HUVECtert mit UEA-I, bei allen anderen Lektinen resultiert eine Reduktion. Mögliche Ursache dafür ist der durch TNF-α ausgelöste Umbau der Oberflächenstrukturen der Zellen. Einzelzellen dieser Endothelzelllinien weisen das gleiche Lektin-Bindungsmuster auf wie bei den entsprechenden aktivierten Endothelzellen. Da die Lektinbindungsraten von WGA oder UEA-I nach Einwirken von TNF-α nur geringfügig steigen, kann keine ausgeprägte Änderung der Lektin-Wechselwirkung mit entzündetem Endothel beobachtet werden. Die Bestimmung der Verträglichkeit von WGA mit Erythrozyten ergibt, dass unter 20pmol WGA/50µl keine Aggregation der Zellen auftritt. Die Modifikation von PLGA-Mikropartikeln durch PEI-Beschichtung führt zu einer verstärkten Hydrolyse, ausgelöst durch Alkalisierung der Suspension während des Beschichtungsprozesses. Die Untersuchung der TAAc-Freisetzung aus PLGA-Mikropartikeln ergibt eine Freisetzungsrate von 97,98% TAAc im offenem und 47,61% TAAc im geschlossenem System. Die Untersuchung der Humanalbumin-Bindung an Endothelzellen zeigt keine signifikante Änderung gegenüber den Negativkontrollen, daher kann eine Bindung nicht bestätigt werden. Die mikroskopische Beobachtung der Erythrozyten unter Flussbedingungen zeigt, die Möglichkeit, native Erythrozyten ohne nennenswerte Beeinträchtigung ihrer Viabiliät bzw. Form, Scherkräften auszusetzen. Weiters wird eine zentrale Anreicherung der Zellen in den Kanalstrukturen beobachtet. Die Untersuchung verschiedener Puffersysteme für Erythrozyten und Endothelzellen ergibt, dass ein modifizierter PBS-Puffer mit Kalzium, Magnesium und Glucose die Kombination beider Zellarten in einem System erlauben würde.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Endothelial cells Erythrocytes Glycocalyx Lectins Wheat Germ Agglutinin (WGA)
Schlagwörter
(Deutsch)
Endothelzellen Erythrozyten Glycokalyx Lektine
Autor*innen
Martina Führinger
Haupttitel (Deutsch)
Binding characteristics of different plant lectins to endothelial cells and erythrocytes for drug delivery purposes
Paralleltitel (Deutsch)
Charakterisierung der Bindung verschiedener pflanzlicher Lektine an Endothelzellen und Erythrozyten für Drug-Delivery Systeme.
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
98 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Franz Gabor
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.03 Methoden und Techniken in den Naturwissenschaften
AC Nummer
AC11415417
Utheses ID
28085
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
