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Biologische Aktivität eines neu synthetisierten Triazol-Derivats (MGtr3) an isolierten Organen von Meerschweinchen
Hatice Kaplan
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Christian Studenik
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.31648
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29535.30385.180259-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In Rahmen dieser Arbeit wurde die in-vitro-Untersuchung der neu synthetisierten Testsubstanz MGtr3 an fünf isolierten Organen durchgeführt. Die verwendete Organe waren die glatt-muskuläre Organe, die Aorta, Arteria pulmonalis und das Ileum terminalis und die quergestreifte Muskulatur des rechten Vorhofs und des Papillarmuskels. An den glatt-muskuläre Organen wurde die Wirkung der MGtr3 auf die Änderung der Kontraktionskraft überprüft. Am Papillarmuskel wurde der Einfluss auf die Inotropie getestet, während am rechten Vorhof auf die positive und die negative Chronotropie. Um ein repräsentative und reproduzierbare Ergebnisse gewährleisten zu können, wurden pro Organ mindestens 4 Versuche durchgeführt. Dabei wurde der Testsubstanz MGtr3 in ansteigenden Konzentrationen 3; 10; 30; und 100 µmol/l in ein Organbad zugesetzt und die Reaktion der Organpräparate wurde mit Hilfe eines Schreibers registriert. Die isometrische Kontraktionsmessungen ermöglichte die Untersuchung der spasmolytischen Wirkung, sowie der Einfluss auf die Inotropie und Chronotropie der Organpräparate. Am Papillarmuskel zeigte die Testsubstanz eine leichte negativ-inotrope Wirkung und hier wurde der EC50 Wert nicht erreicht. Am rechten Vorhof wurde eine starke negativ-chronotrope Wirkung beobachtet und bei der Endkonzentration ist das Organpräparat abgestorben. Die Testsubstanz MGtr3 führte bei allen glatt-muskulären Organe zu einer Reduktion der Kontraktionskraft. Die stärkste spasmolytische Wirkung wurde am Darm gezeigt, deswegen es wurde der Wirkmechanismus der Testsubstanz herangezogen. Dabei wurde der Glibenclamid verwendet. Mit dem Glibenclamid blockierte man den KATP-Kanal. Wie schon oben erwähnt, ist die dilatierende Wirkung vom MGtr3 vermutlich nicht durch die Öffnung des KATP--Kanals entstanden, wahrscheinlich auch noch andere Wirkmechanismen eine Rolle spielen. Daher für Untersuchung eines möglichen Wirkungsmechanismus wären noch weitere Versuche notwendig.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Papillarmuskel rechter Vorhof Aorta Arteria pulmonalis terminales Ileum Kontraktionsmessung Glibenclamid Triazolderivat Meerschweinchen
Autor*innen
Hatice Kaplan
Haupttitel (Deutsch)
Biologische Aktivität eines neu synthetisierten Triazol-Derivats (MGtr3) an isolierten Organen von Meerschweinchen
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
65 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Studenik
Klassifikation
44 Medizin > 44.40 Pharmazie, Pharmazeutika
AC Nummer
AC11415718
Utheses ID
28140
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
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