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Digitale Bildkulturen auf Pinterest - Photosharing als intermediale Praxis
Daniela Göschl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Ramón Reichert
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.31709
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29570.32415.970553-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Diplomarbeit setzt sich mit Online Photosharing als einer intermedialen Praktik, die aus dem Web 2.0 hervorgeht, auseinander. Dabei wird die Entwicklung der Fotografie, von der analogen bis hin zur digitalen, näher betrachtet und deren Rolle im digitalen Zeitalter neu ausgelegt. Da im Internet das Schriftliche immer mehr von visuellen Elementen verdrängt wird, nehmen die Bilder eine besonders wichtige Stellung ein. Die Fotos werden entmaterialisiert und verwandeln sich in digitale Dateien, die gleichzeitig flüchtig als auch speicherbar sind. Zusätzlich erhöht sich mit dem Zugang der Massen zu Fotografie und Internet auch die Anzahl der Bilder, die ins Web hochgeladen und auf entsprechenden Plattformen veröffentlicht werden. Dabei fand zunächst die Amateurfotografie Einzug in die digitalen Fotoalben, welche auf beispielsweise Flickr gestellt wurden. Mit der zunehmenden Kommerzialisierung der Inhalte im Web 2.0 spielen aber auch eine ästhetisierte Produktfotografie und der Konsum eine wichtige Rolle. Es werden mehr und mehr Fotos von Dingen, Orten, Produkten oder Essen gesammelt und geteilt. Dabei geht die Praktik der User ein Stück weg von der Selbsterstellung von Inhalten hin zur Kuratierung – die Benutzer durchstöbern das Web 2.0 und finden dabei interessante Bilder und Inhalte und wollen diese festhalten und abspeichern. Dabei kommt die Plattform Pinterest ins Spiel, welche es den Usern ermöglicht, Bilder inklusive Links aus dem gesamten Internet zu speichern, sortieren und veröffentlichen. Das Profil, die Pinnwand, ist eine Ansammlung von Bildern, welche die Interessen der User repräsentieren und wodurch sich die Benutzer auch vernetzen. Pinterest ist demnach eine interessensbasierte Plattform, die gleichzeitig auch neue Praktiken, wie Social Curation, Social Browsing oder Social Shopping ermöglicht und fördert. Dabei findet eine Ökonomisierung der Inhalte statt, welche nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist, was die Plattform als Marketing-Tool auch für Unternehmen interessant macht. Es landen mehr und mehr Bilder im Netz, welche flüchtig und zugleich festhaltbar und sortierbar sind, die Interessen der User repräsentieren und die Bildung einer Community auslösen können. Das digitale Bild ist viel mehr, als nur das Bild an sich, viel wichtiger ist, was sich dadurch ereignet.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Fotografie Social Media Web 2.0 Digitalisierung digitale Fotografie Online Photosharing Pinterest Visual Bookmarking Social Browsing Social Shopping Ökonomisierung Social Collecting Bild-Kommunikation Konsumkultur
Autor*innen
Daniela Göschl
Haupttitel (Deutsch)
Digitale Bildkulturen auf Pinterest - Photosharing als intermediale Praxis
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
119 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ramón Reichert
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges
AC Nummer
AC11565619
Utheses ID
28192
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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