Detailansicht
Medienkrise im Medienwandel
Wege aus der Krise US-amerikanischer Tageszeitungen ; das Problem und mögliche Lösungsansätze am Beispiel von The Huffington Post
André Pascal Horvath
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Christian Steininger
DOI
10.25365/thesis.31737
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30133.68089.459553-6
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die zunehmende Digitalisierung hat den Medienwandel in den USA in den letzten Jahren beschleunigt. Die vielbeschworene Medienkrise der USA jedoch erscheint im Kontext der wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes in den letzten Jahren eher konstruiert.
Diese Arbeit möchte sich anhand der Analyse des Marktes der US-amerikanischen Tageszeitungen mit dem Verhältnis zwischen Medienwandel, Digitalisierung und Medienkrise in den USA exemplarisch auseinandersetzen.
Einem historisch, wie exemplarisch einleitenden Teil, indem auf die Entwicklung des Medienwandels in den USA, dessen Abgrenzung zu einer Medienkrise und dem Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung näher eingegangen wird, folgt der Haupteil dieser Arbeit.
Zunächst soll eine Meta-Analyse aus 5 ausgewählten Studien Klarheit darüber schaffen, inwiefern die Digitalisierung eine Gefahr für die klassische Tageszeitung darstellt und welche Bezahlmodelle bislang gefunden wurden, um den Verlust an Lesern im Internet entgegenzuwirken.
Auf einer weiteren Ebene werden die reine Online-Zeitung The Huffington Post (www.huffingtonpost.com) und ihre Arbeitsweise erläutert. Es geht darum mögliche Faktoren herauszuarbeiten, die den in Nutzerzahlen erfassbaren Erfolg dieser Nachrichtensite in den USA kennzeichnen. Als theoretischer Rahmen dienen dabei zum einen diverse medienökonomische und zum anderen Ansätze des Neo-Institutionalismus.
Diese Analyse widmet sich in erster Linie dem sich zuspitzenden Medienwandel, indem sich der US-amerikanischen Tageszeitungsmarkt seit Jahrzehnten befindet und der Rolle, welche The Huffington Post, als Vertreterin einer neuen Generation von Online-Zeitung, exemplarisch darin einnimmt.
Sie stellt auch dar, warum Bezahlmodelle, wie die klassische Paywall langfristig die Existenz der journalistischen Vielfalt eher zerstören werden, als sie zu retten. Des weiteren möchte ich zeigen, warum das Modell der Huffington Post langfristig klüger ist, was Tageszeitungen daraus lernen können und warum die Huffington Post am Ende die Tageszeitungsbranche dominieren könnte.
Abstract
(Englisch)
The increasing digitalization during the past few years, has lead to an acceleration in the change of media. However, considering the context of economic difficulties of the past years, the much evoked media crisis of the USA seems rather constructed. This paper exemplarily deals with the proportion between media change, digitalization and media crisis, based on an analysis of US-American newspapers.
The introduction, historical as well as exemplary, concerns the development of media change in the USA, the difference between media change and media crisis, as well as the influences of the enlarging digitalization. This is followed by the main part, which includes a meta-analysis of 5 selected case studies. The analysis is supposed to demonstrate to what extend digitalization poses a threat to classical newspapers und which payment models have been found so far to rebalance the decreasing readership of printed media.
A further aspect is the online newspaper The Huffington Post (www.huffingtonpost.com) and the way the newspaper functions. The goal is to indicate possible factors resulting in an expanding number of users of this online newspaper. Diverse media-economic and neo-institutional perspectives form the theoretical framework. This analysis is primarily concerned with the intense change in media, which in turn has affected US-American newspapers for decades, and the importance of The Huffington Post as a representative online newspaper of a new generation.
Moreover, it will be shown why payment models, such as the traditional Paywall, destroy journalistic diversity rather than rescue it. Finally, I want to demonstrate why the model of the Huffington Post seems to be smarter on a long term basis, what other newspapers can learn from it and why the Huffington Post could dominate the field in the end.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
media crisis media change daily newspapers USA Huffington Post
Schlagwörter
(Deutsch)
Medienkrise Medienwandel Tageszeitungen USA Huffington Post
Autor*innen
André Pascal Horvath
Haupttitel (Deutsch)
Medienkrise im Medienwandel
Hauptuntertitel (Deutsch)
Wege aus der Krise US-amerikanischer Tageszeitungen ; das Problem und mögliche Lösungsansätze am Beispiel von The Huffington Post
Paralleltitel (Englisch)
Media crisis in the media change. Ways out of the crisis of US-american daily newspapers. The problem and possible approaches to a solution using the example of The Huffington Post.
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
132 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Steininger
AC Nummer
AC11357605
Utheses ID
28218
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
