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Only Rights Can Stop the Wrongs
das neue Wiener Prostitutionsgesetz 2011 und seine Rezeption durch eine kritische Gegenöffentlichkeit
Lisa Bauer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Hanna Hacker
DOI
10.25365/thesis.31775
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30276.20895.910054-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Diplomarbeit werden Positionen kritischer Akteur_innen zum neuen Wiener
Prostitutionsgesetz 2011 in den Blick genommen, die als „kritische Gegenöffentlichkeit“ bezeichnet
werden. Dabei stehen die Gemeinsamkeiten und Bruchlinien dieser unterschiedlichen Positionen
im Zentrum des Forschungsinteresses. Der Forschungsfrage wird sowohl durch eine theoretische,
als auch durch eine empirische Untersuchung nachgegangen. Durch die Bezugnahme auf die
postkoloniale feministische Theorie, das feministische Spannungsfeld Sexarbeit sowie auf die
Verbindungslinien zwischen Sexarbeit, Migration und vergeschlechtlichten Arbeitsverhältnissen
findet eine Annäherung an die Forschungsfrage statt.
Die empirische Untersuchung setzt sich aus der Analyse von zwei durchgeführten
Expert_inneninterviews, Stellungnahmen und Presseaussendungen von NGOs und der
Internetplattform „sexworker.at“ sowie kritischen Medienberichterstattungen zusammen, die im
Zeitraum zwischen Juli 2011 und September 2013 erschienen sind. Ihre Kritikpunkte an den
gesetzlichen Veränderungen, sowie ihre Forderungen und widerständigen Strategien werden
miteinander verglichen und durch den Einsatz der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring
analysiert. Durch die Zusammenführung der Theorie mit dem empirischen Forschungsteils ergibt
sich ein komplexes Bild der verschiedenen Positionen. Diese sind von Differenzlinien durchzogen,
die sich anhand des begrifflichen Umgangs mit Sexarbeit, der Selbstverortung der Akteuer_innen,
sowie der Wahrnehmung der Problemlage migrantischer Sexarbeiter_innen zeigen.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the positions of critical actors towards the new Viennese Prostitution Act 2011,
which are referred to as the „critical counter-public“. The main focus of this research lies on
commonalities and differences of these positions. The research question was examined using both a
theoretical and an empirical approach. Postcolonial feminist theory, the feminist field of conflict
"sex work" and the relationships between sex work, migration and gendered working conditions,
help answer the research question.
The empirical part consists of the analysis of two conducted expert interviews, official statements
and press releases of NGOs and of the internet platform "sexworker.at", as well as critical media
reports, published in the period between July 2011 and September 2013. The criticism of the legal
changes, as well as the demands and resistance strategies are compared to each other and analyzed
by applying the methodology of qualitative content analysis by Mayring. By consolidating the
theory and the empirical research, a complex picture of the different views and positions emerges.
These are riddled with differences, which showing themselves through the conceptualization and
usage of terminology with regard to sex work, how the actors see their own position within this
issue and the perception of the situation of migrant sex workers.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Sexarbeit Wiener Prostitutionsgesetz 2011 Postkoloniale Feministische Theorie migrantische Sexarbeiter_innen vergeschlechtliche Arbeitsverhältnisse
Autor*innen
Lisa Bauer
Haupttitel (Deutsch)
Only Rights Can Stop the Wrongs
Hauptuntertitel (Deutsch)
das neue Wiener Prostitutionsgesetz 2011 und seine Rezeption durch eine kritische Gegenöffentlichkeit
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
III, 119 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hanna Hacker
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC11989713
Utheses ID
28254
Studienkennzahl
UA | 057 | 390 | |
