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Wettkampfernährung im Ausdauersport
Theorie und Praxis
Elisabeth Pichler
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Paul Haber
DOI
10.25365/thesis.31784
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29197.79589.661962-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Zielsetzung: Die Nahrungszufuhr während Ausdauerwettkämpfen bekommt immer mehr an Bedeutung. Das Ziel dieser vorliegenden Arbeit ist zum einen die unterschiedlichen Empfehlungen zu diskutieren und zum anderen die Einhaltung derer bei Wettkämpfen in den Sportarten Laufen, Radfahren, Duathlon und Triathlon zu untersuchen. Die Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr soll mit der Planung und Testung der Ernährung, der Zufriedenheit und Leistungseinbrüchen während dem Wettkampf verglichen werden. Unterschiede zwischen den vier Sportarten werden festgestellt.
Methode: Mittels Fragebögen wurde das Ernährungsverhalten von 75 Athleten (Alter 36 ±9 Jahren, davon: 8 Läufer, 19 Duathleten, 13 Triathleten und 35 Radfahrer) untersucht. Die Befragungen fanden zeitnahe zu den Belastungen statt. Es wurde eine Exel-Datei mit allen Lebensmitteln und deren Nährstoffzusammensetzung erstellt und für jeden Athleten die stündliche Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr, unter besonderer Berücksichtigung der Kohlenhydrat- und Natriummenge und des Energiegehaltes, ausgerechnet und mittels Statistikprogramm SPSS verglichen.
Resultate: Während einem Ausdauerwettkampf wird eine Zufuhr von 60-80g Kohlenhydrate, eine Mischung aus Glukose und Fruktose, und eine Flüssigkeitszufuhr von 800-1000ml, abhängig von Schweißrate und Außentemperatur, pro Stunde empfohlen. Bis auf die Läufer kommt der Großteil der Sportler dieser Angabe sehr nahe. Natrium sollte in einer Menge von 600-1000mg pro Stunde aufgenommen und die Magnesiumaufnahme möglichst gering gehalten werden. Die Nährstoffzufuhr steht nicht in einem signifikanten Zusammenhang mit den Leistungseinbrüchen, da die Ernährung nur einen Teil der Leistungsfähigkeit darstellt und mehrere Faktoren berücksichtigt werden müssen.
Conclusio: Der Stellenwert der Ernährung steigt im Ausdauersportbereich. Die Empfehlungen von den Autoren sind sehr unterschiedlich, da sehr viel mehr Faktoren wie die Schweißrate, Labestation, Verträglichkeit berücksichtigt werden müssen. Sinnvoll wären weitere Studien, die Empfehlungen der verschiedenen Sportarten und auch Kombinationssportarten wie Triathlon und Duathlon analysieren und Empfehlungen auch für unterschiedliche Wettkampfdauer ermitteln.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Wettkampfernährung Ausdauersport Kohlenhydrate Flüssigkeitszufuhr stündliche Energiezufuhr Triathlon Duathlon Läufe Radrennen Leistungseinbrüche
Autor*innen
Elisabeth Pichler
Haupttitel (Deutsch)
Wettkampfernährung im Ausdauersport
Hauptuntertitel (Deutsch)
Theorie und Praxis
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
103 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Paul Haber
Klassifikation
76 Sport > 76.25 Wettkämpfe
AC Nummer
AC11323128
Utheses ID
28263
Studienkennzahl
UA | 066 | 838 | |
