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Zulässigkeitsschranken befristeter Dienstverhältnisse am Beispiel der Mitglieder des Lehrkörpers von Fachhochschulen
Christian Hannes Schweighofer
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Wolfgang Mazal
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.3245
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30238.33472.301263-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das FHStG regelt nicht die Frage, in welcher Rechtsform die Mitglieder des Lehrkörpers für einen Fachhochschulstudiengang bzw eine Fachhochschule tätig sind. Aufgrund der privatrechtlichen Natur der Erhalterstruktur in Österreich – vorwiegend in der Form der GmbH, aber auch Vereine oder Privatstiftungen sind möglich – muss im Rahmen der Gestaltung der wechselseitigen beschäftigungsrechtlichen Beziehungen auf das Instrumentarium des privaten Arbeitsrechts zurückgegriffen werden. Dabei treten zahlreiche Probleme hervor. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Spektrum der befristungsrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Dabei wird im Rahmen einer Gesamtdarstellung der befristungsrechtlichen Normen nicht nur das innerstaatliche Recht und die Judikatur des OGH untersucht, sondern auch die europarechtlichen Grundlagen mit speziellem Focus auf die Arbeitsvertragsbefristungsrichtlinie 1999/70/EG als europäisches Befristungsrecht. Es wird der Versuch unternommen, die noch spärliche Judikatur des EuGH zur Arbeitsvertragsbefristungsrichtlinie zu systematisieren und Aussagen zur mehrfachen Aneinanderreihung befristeter Dienstverhältnisse zu gewinnen. In der Folge wird untersucht, inwieweit der österreichische Gesetzgeber die europarechtlichen Vorgaben umgesetzt hat bzw welche Umsetzungsdefizite bestehen. Eine Untersuchung des FHStG soll zeigen, dass das FHStG als befristungsfreundliche Norm betrachtet werden kann, wobei diese Befristungsfreundlichkeit ihre sachliche Begründung in der speziellen Aufgabenstellung eines Lehrkörpermitgliedes einer Fachhochschule findet, die mit dem gesetzlichen Auftrag eines Hochschullehrers an einer österreichischen Universität nicht vergleichbar ist. Die Arbeit untersucht alle befristungsargumentativ verwendbaren Ansätze, sohin auch die Akkreditierungsrichtlinie des Fachhochschulrates und die Judikatur zur auflösenden Bedingung. Abschließend wird untersucht, inwieweit der Kollegiumsleiter als leitender Angestellter zu sehen ist.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
fixed-term employment contracts or relationships abuse objective reasons justifying the renewal of such contracts or relationships the maximum total duration of successive fixed-term employment contracts or relationships the number of renewals of such contracts or relationships
Schlagwörter
(Deutsch)
Arbeitsvertrag Dienstvertrag Befristung Höchstbefristung Arbeitsvertragsbefristungsrichtlinie 1999/70/EG FHStG Kettendienstvertrag freies Dienstverhältnis leitender Angestellter Kollegiumsleiter auflösende Bedingung
Autor*innen
Christian Hannes Schweighofer
Haupttitel (Deutsch)
Zulässigkeitsschranken befristeter Dienstverhältnisse am Beispiel der Mitglieder des Lehrkörpers von Fachhochschulen
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
298 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Wolfgang Mazal ,
Franz Schrank
Klassifikationen
86 Recht > 86.03 Rechtstheorie, Rechtsmethodik, Allgemeine Rechtslehre ,
86 Recht > 86.75 Individualarbeitsrecht ,
86 Recht > 86.76 Kollektivarbeitsrecht ,
86 Recht > 86.90 Europarecht: Sonstiges
AC Nummer
AC07469382
Utheses ID
2835
Studienkennzahl
UA | 083 | 101 | |
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