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Emergence of supra-national organisations: mechanisms behind their evolution
the comparative study of ECSC-EFTA-EU and SAARC-SAFTA
Jayaraj Manepalli
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Peter Gerlich
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.3259
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30003.33777.602769-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ein wichtiges Charakteristikum des modernen politischen Systems ist der Aufstieg regionaler Gruppierungen und regionaler Zusammenschlüsse von Nationalstaaten. Wenngleich das Hauptziel solcher Zusammenschlüsse meist die Kooperation auf dem Gebiet des Handels ist, hat sich daraus die verstärkte Kooperation der Mitgliedsstaaten auch auf verschiedenen anderen Gebieten ergeben, da zunehmend erkannt wurde, dass Kooperation dem Konflikt vorzuziehen sei. Die Europäische Union, die aus den Ruinen des Zweiten Weltkriegs entstand, ist eine der wenigen regionalen Zusammenschlüsse, in denen ein hohes Maß an Zusammenarbeit und Integration erreicht werden konnte. Auch in den anderen Teilen der Welt gab es zwar zahlreiche, ähnliche Zusammenschlüsse, aber aus verschiedenen Gründen überlebten viele nicht lange. Dies trifft auch auf Südasien zu, wo eine regionale Organisation, die South Asian Association for Regional Cooperation (SAARC) versucht wurde. Zwei Jahrzehnte später ist Südasien dennoch die am wenigsten integrierte Region, was auf eine ganze Reihe von Gründen zurückzuführen ist: historische, politische, ebenso wie ökonomische, trotz eines sehr hohen Entwicklungspotentials. Im Gegensatz zur Europäischen Union, die sich Institutionen mit prononciert supranationalen Elementen geschaffen hat, ist SAARC im Wesentlichen eine Organisation der Regierungen. In dieser Arbeit wird argumentiert, dass der Mangel an 'commitment institutes', die die Implementierung des Vertrages überwachen, der Hauptgrund für den nur langsamen Fortschritt in Südasien ist, während solche Einrichtungen die europäische Integration gefördert haben. Lehren aus der europäischen Erfahrung mit Faktoren, die die Integration vorantrieben, mit den Mechanismen der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen, ethnischen Problemen, dem Handel innerhalb der Region und dem Fehlen einer gemeinsamen Identität werden untersucht und analysiert. Betont werden sowohl die formelle als auch informelle Kooperation, die Maßnahmen zur Integration sowie die Lehren, die Südasien aus der europäischen Erfahrung in den fünf genannten Feldern ziehen kann. Die Rolle, die Austauschprogrammen im Erziehungswesen und den persönlichen Kontakten im Lichte der europäischen Erfahrung zukommt, wird ebenso untersucht. Schließlich sind die möglichen Vorteile einer engeren Kooperation in Südasien Gegenstand der Arbeit, die eine rasche Beseitigung der Armut verspricht und die Erreichung höherer Entwicklungsniveaus in vergleichsweise kurzer Zeit.
Abstract
(Englisch)
One of the important features of the modern political system is the rise of regional groupings and regional arrangements comprising of nation states. Even though the main aim for such arrangements is usually cooperation in trade, it also resulted in greater cooperation among the member states in various other areas as it is increasingly realised that cooperation is the preferred way over conflict. The European Union that evolved from the ruins of the second world war is among the only regional arrangements that had achieved a high degree of cooperation and integration. Despite the mushrooming up of similar arrangements elsewhere, many of them could not survive long due to various reasons. South Asian region also experimented with a regional cooperation by setting up an arrangement called the South Asian Association for Regional Cooperation (SAARC). However, even after two decades, it still remains the least integrated region, owing to many reasons--historical, political as well as economic, despite huge potential for development. This is because the SAARC largely is an Inter-Governmental Organisation while the European Union had set up institutions with clear supra-national elements. This paper argues that the lack of "commitment institutes" to oversee the implementation of the treaty is the main reason for slow progress in South Asia while such institutions helped in European integration. Lessons from European experience over factors driving towards cooperation, mechanisms for resource sharing, ethnic complexities and intra-regional trade and the lack of a common identity are examined and analysed. Emphasis is laid on both formal and informal cooperation and integration measures and the lessons south Asia can learn from the European experience in the above five areas are examined. The role of education exchange and people to people contacts are examined from the European experience. The potential benefits of deeper cooperation in South Asia are examined as it is one of the quick means to eradicate poverty and achieve higher levels of developments in a comparatively short time-span.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
regional cooperation supra-national organizations ESCS EFTA EU SAARC SAFTA
Schlagwörter
(Deutsch)
Regionale Zusammenarbeit supranationale Organisationen ESCS EFTA EU SAARC SAFTA
Autor*innen
Jayaraj Manepalli
Haupttitel (Englisch)
Emergence of supra-national organisations: mechanisms behind their evolution
Hauptuntertitel (Englisch)
the comparative study of ECSC-EFTA-EU and SAARC-SAFTA
Paralleltitel (Deutsch)
Die Entstehung supranationaler Organisationen: die Mechanismen ihres Aufstiegs ; vergleichende Studie von ECSC-EFTA-EU und SAARC-SAFTA
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
III, 77 S. : graph. Darst., Kt.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Peter Gerlich
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte ,
15 Geschichte > 15.38 Europäische Geschichte nach 1945 ,
15 Geschichte > 15.75 Asien: Allgemeines ,
15 Geschichte > 15.77 Indischer Subkontinent ,
15 Geschichte > 15.78 Südostasien ,
89 Politologie > 89.72 Internationale Organisationen
AC Nummer
AC07454933
Utheses ID
2849
Studienkennzahl
UA | 067 | 805 | |
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