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Präklinische Pharmakokinetik von Anthrachinonderivaten
Cornelia Oberndorfer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Martin Czejka
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29989.84187.477669-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Diplomarbeit wurden präklinische Untersuchungen mit neuen Antrachinonderivaten durchgeführt und mit fünf bekannten und zur Therapie eingesetzten Arzneistoffen verglichen. Es wurde die Bindung an die Organe Herz, Leber, Niere, sowie Globulin und Cholesterol mittels Ultrafiltration bestimmt. Außerdem sollte die Bindung an Plasmaprotein, AGP und HSA mittels Transil KitsXL festgestellt werden. HPLC-Analyse diente zur Quantifizierung der Proben. Mittels FORT- und FORD-Test wurden zusätzlich die Radikalwerte und die antioxidative Kapazität von Substanzen in den Organen und in Proben von Versuchstieren gemessen.
Bei der Ultrafiltration ergab sich eine hohe Bindungsrate der Substanzen an die Organe oder an die Ultrafiltrationsmembran und eine mögliche Bildung von Metaboliten. Eine starke Bindung an Globulin zeigten besonders SL5, SL10 und SL13.
Die Transil KitsXL liefern reproduzierbare Ergebnisse, wie sich am Vergleich mit der Literatur erkennen lässt.
Die Radikalbildung in den Organen war sehr gering, noch kleiner waren die Ergebnisse für die Stammlösungen ohne Organ. Im Vergleich bildeten Leber und Herz am öftesten einen hohen FORT-Wert.
Beim FORD-Test hatte die Leber die mit der Stammlösung am häufigsten den höchsten Wert. Bei Messung der In-vivo-Proben gab es deutliche Unterschiede ja nach Art. Dies bedeutet, dass in-vitro bzw. in-vivo eine Bioaktivierung der jeweiligen Substanz erfolgen muss. Die Ratten hatten sehr hohe Radikal- und niedrige ROS-Werte. Die Mäuse und Meerschweinchen hatten im Gegensatz dazu eine niedrige Radikalbildung und eine hohe antioxidative Kapazität. Es gab aber keinen Unterschied zwischen den Versuchstieren und den Placebotieren. Im Vergleich der Substanzen in allen Tieren war SL3 der größte Radikalbildner.
Abstract
(Englisch)
In this present diploma thesis new derivatives of anthraquinones were tested with preclinical methods and compared to already known and clinically used drugs. The binding to tissue like heart, liver and kidney, and also the binding to globulins and cholesterol was explored with ultrafiltration. Transil KitsXL verified the binding rate to plasma proteins, alpha1-acid glycoprotein and human serum albumin. The samples were quantified by HPLC-analysis. Additionally samples from tissue and animal serum including the drugs were investigated to find out the ability of producing and defending radicals.
The substances showed a high amount of binding to tissue or maybe also to the ultra filtration membrane. There are probably metabolites of the original drugs at an earlier retention time, this could indicate a certain instability.
Also a strong binding to Globulin have been seen in the chromatograms. It can be seen that the result of Transil KitsXL are reproducible compared to literature.
In FORT-test there was a small amount of radicals in tissue and kidney plus drug and drug without tissue. The stock solution of the pure drug had the smallest activity to defence radicals.
The FORT- and FORD-test of animal serum samples showed differences depending on the species. Rats had high radical- and low ROS-levels. Mice and cavies on the contrary showed small radical- and high ROS-levels. There was no difference between placebo-animals and animals which were administered a SL-substance. Comparing all drugs SL3 generated the most radicals in the animals.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Anthraquinones pharmacokinetics protein binding tissue binding oxygen radicals
Schlagwörter
(Deutsch)
Anthrachinone Pharmakokinetik Proteinbindung Gewebebindung Sauerstoffradikale
Autor*innen
Cornelia Oberndorfer
Haupttitel (Deutsch)
Präklinische Pharmakokinetik von Anthrachinonderivaten
Paralleltitel (Englisch)
Preclinical pharmacokinetics of anthraquinone-derivatives
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
71 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Martin Czejka
Klassifikation
44 Medizin > 44.42 Pharmazeutische Chemie
AC Nummer
AC11564195
Utheses ID
28517
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
