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Mehrsprachigkeitsdidaktik in Theorie und Praxis
Anregungen für den eigenen Unterricht
Rebecca Summereder
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Eva Vetter
DOI
10.25365/thesis.32099
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29562.75654.348565-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Mehrsprachigkeit ist ein in vielen Lebensbereichen intensiv diskutiertes Thema zu dem es
unterschiedliche Meinungen gibt. Man hört, dass Mehrsprachigkeit eine am Arbeitsmarkt
stark gefragte Kompetenz ist insbesondere die Sprachen des osteuropäischen, arabischen und
asiatischen Raums. Dennoch wird eben diese Sprachkompetenz im österreichischen Schulsystem
nicht gefördert: der Sprachunterricht beschränkt sich weiterhin auf die klassischen ‚prestigeträchtigen’
westeuropäischen Sprachen.
Ziel vorliegender Diplomarbeit ist es, dieser Divergenz nachzugehen, sowie herauszufinden,
ob und wie mehrsprachiger Unterricht trotz der starren Schullehrpläne für Sprachen an österreichischen
Schulen umsetzbar ist. In vier Kapiteln wird dieser Frage unter verschiedenen
Gesichtspunkten nachgegangen, wobei die ersten drei die theoretische Basis für das vierte,
praktisch orientierte Kapitel darstellen wird.
Im ersten Kapitel wird der definitorische Rahmen der Termini Mehrsprachigkeit und Mehrsprachigkeitsdidaktik
abgesteckt. Die Gründe für die Schwierigkeit oder Unmöglichkeit, eine
einheitliche Definition festzulegen werden erörtert, sowie auch verschiedene theoretische
Modelle mehrsprachigen Lernens präsentiert. Im zweiten Kapitel werden sprachpolitische
Maßnahmen der Europäischen Kommission und des Europarats zur Verbreitung der individuellen
Mehrsprachigkeit besprochen. Besonderes Augenmerk wird hierbei darauf gelegt, wie
effizient die ergriffenen Maßnahmen beider Institutionen hinsichtlich der Förderung der individuellen
Mehrsprachigkeit der EuropäerInnen sind. In einem dritten Schritt wird die Struktur
der österreichischen Schulunterrichtspolitik kritisch beleuchtet, insbesondere die Lehrpläne
für AHS und BHS werden hinsichtlich der Fördermaßnahmen für die individuelle Mehrsprachigkeit
der SchülerInnen analysiert. Das viertel Kapitel schließt den Bogen von der Theorie
zur Praxis. Es beschreibt anhand vier beispielhafter mehrsprachiger Unterrichtsformen an
österreichischen Schulen, wie mehrsprachiger Unterricht konkret kann.
Diese Diplomarbeit soll einen Überblick über die aktuelle Situation des schulischen
Fremdsprachenunterrichts in Österreich gewähren, sowie die verschiedenen Möglichkeiten
aufzeichnen, wie Mehrsprachigkeit als Unterrichtsprinzip in die Schulen gebracht werden
kann.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Sprachwissenschaft Mehrsprachigkeit Mehrsprachigkeitsdidaktik Fremdsprachendidaktik Sprachunterrichtspolitik
Autor*innen
Rebecca Summereder
Haupttitel (Deutsch)
Mehrsprachigkeitsdidaktik in Theorie und Praxis
Hauptuntertitel (Deutsch)
Anregungen für den eigenen Unterricht
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
126 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Eva Vetter
AC Nummer
AC11683609
Utheses ID
28536
Studienkennzahl
UA | 190 | 362 | 347 |
