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Erstellung der Monographie Calendulae extractum fluidum sowie Identifizierung von Polygalae radix für das Österreichische Arzneibuch
Sabine Mascotti
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Brigitte Kopp
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.32127
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30142.77130.535169-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziel der vorliegenden Diplomarbeit war einerseits die Erstellung der Arzneibuchmonographie Calendulae extractum fluidum für das ÖAB und andererseits die Identifizierung unterschiedlicher Proben von Polygalae radix, dessen Information für die Erarbeitung der Arzneibuchmonographie Senegae extractum fluidum für das ÖAB benötigt werden. Die Anwendung der Ringelblume bei unterschiedlichen Hautkrankheiten und Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes zeigt lange Tradition in der Volkmedizin und viele Arzneimittel aus der Pflanze werden auch heute noch in diesen Bereichen zahlreich angewandt. Zudem zeigt die Studienlage der letzten Jahre rege Forschungsarbeit an der Ringelblume, was die Aufnahme des Flüssigextraktes dieser Pflanze ins ÖAB rechtfertigt. Der Schwerpunkt der praktischen Arbeit lag in der Sammlung der verschiedenen Analysedaten und Entwicklung der Methoden, um die Monographie Calendulae extractum fluidum zu gestalten. Dafür standen 9 Ringelblumenfluidextrakte unterschiedlicher Lieferanten zur Verfügung. Die Prüfung auf Identität erfolgte mittels Dünnschichtchromatographie, deren Vorlage die Monographie Calendulae flos aus dem Europäischen Arzneibuch war. Der Ringelblumenfluidextrakt weist ein sehr charakteristisches Bandenmuster auf. Alle 9 Proben zeigten gleiche Fingerprints auf den Dünnschichtchromatographien. Für die Reinheitsprüfung wurde der Alkoholgehalt mittels Dichte laut Ph. Eur. (2.9.10) bestimmt. Der Alkoholgehalt der 9 Proben lag zwischen 47,33 und 52,33 Prozent. Für die Gehaltsbestimmung wurde mit Hilfe einer abgeänderten Methode von Calendulae flos aus der Ph. Eur. der Gesamtflavonoidgehalt spektrophotometrisch bestimmt. Von den 9 Proben betrug er 0,33 bis 0,63 Prozent. Zusätzlich wurde auch eine HPLC-Methode entwickelt, die anfänglich zur Gehaltsbestimmung dienen sollte. Nachdem die ÖAB-Kommission sich allerdings dagegen ausgesprochen hat, wurde sie zur Identifizierung der Hauptinhaltsstoffe verwendet. Anhand der im Zuge der Diplomarbeit erhaltenen Daten wurde eine Methode zur Identitätsprüfung entwickelt, die Grenzwerte des Alkoholgehalts festgelegt und ein Mindestgehalt an Flavonoiden bestimmt. Der zweite Teil der Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Unterscheidung verschiedener Proben von Polygalae radix, was als Vorarbeit für die Erstellung der Monographie Senegae extractum fluidum dient. Die Identifizierung von 15 Proben erfolgte mittels Dünnschichtchromatographie. Mit dieser Methode kann man klar feststellen, ob die Wurzeldroge von Polygala senega (L.) oder Polygala tenuifolia (Willd.) oder gar von einer Verfälschung wie Glinus oppositifolius stammt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Calendula officinalis Calendulae extractum fluidum Polygala senega Polygala tenuifolia
Autor*innen
Sabine Mascotti
Haupttitel (Deutsch)
Erstellung der Monographie Calendulae extractum fluidum sowie Identifizierung von Polygalae radix für das Österreichische Arzneibuch
Publikationsjahr
2014
Umfangsangabe
VII, 63 S. : Ill., graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Brigitte Kopp
Klassifikationen
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.00 Naturwissenschaften allgemein: Allgemeines ,
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.03 Methoden und Techniken in den Naturwissenschaften
AC Nummer
AC11589432
Utheses ID
28557
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
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